06.07.2011
PADERBORN - VIDEO
Auto schleudert in Fußgängergruppe
Unfall mit einem Toten und drei Schwerverletzten

Ein Mann wurde getötet. Drei Personen wurden schwer, drei weitere leicht verletzt.
In Fußgängergruppe geschleudert | FOTO: MARC KÖPPELMANN

Paderborn (my/faa). Schrecklicher Unfall in der Paderborner Innenstadt: Nach einem Zusammenstoß von zwei Personenwagen ist am Mittwochabend einer der beiden Wagen in eine Fußgängergruppe geschleudert. Dabei wurde nach ersten Erkenntnissen ein Mensch getötet. Drei Personen wurden schwer, drei weitere leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr am Neuhäuser Tor, als ein VW Polo aus Richtung Westerntor in Richtung Neuhäuser Tor fuhr. Nach Zeugenaussagen war der Wagen des 20-Jährigen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Am Neuhäuser Tor missachtete der Fahrer das Rotlicht einer Ampel und kollidierte im Kreuzungsbereich mit einem Mercedes der A-Klasse, mit dem eine 21-Jährige vom Paderwall in die Straße Kisau abbiegen wollte.

Deutsche Feldjäger leisteten Erste Hilfe


Durch den Zusammenprall schleuderte der VW Polo in eine Fußgängergruppe, die an der Ampel gegenüber des Hotels Ibis wartete. Der Ampelmast wurde abgeknickt. Für einen 20-jährigen britischen Soldaten aus der Paderborner Kaserne kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der Polo blieb einige Meter weiter entgegen der Fahrtrichtung mit Totalschaden auf dem Gehweg stehen. Ein 23-jähriger Schwerverletzter schwebt nach Auskunft der Polizei weiterhin in Lebensgefahr. Auch vier weitere Soldaten (24/26/27/27) wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des Mercedes blieben unverletzt. Der Polofahrer erlitt leichte Verletzungen.

Die Paderborner Feuerwehr rückte mit zwei Löschfahrzeugen aus. Außerdem waren fünf Rettungswagen aus Paderborn und Borchen sowie zwei Notärzte im Einsatz. Erste Hilfe leisteten deutsche Feldjäger, die zufällig vor Ort waren. Anschließend kümmerten sich zwei Notfallseelsorger um Angehörige und Zeugen des Unfalls.  Beide Unfallfahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt, ferner wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Auch die britische Militärpolizei wurde in die ermittlungen eingeschaltet.

Die Kreuzung wurde von der Polizei gesperrt und gegen 1.30 Uhr wieder frei gegeben.

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Dokument erstellt am 07.07.2011 um 00:14:14 Uhr
Letzte Änderung am 07.07.2011 um 17:27:47 Uhr


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