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Mazda CX-5: Der späte Aufsteiger
Sas Kompakt-SUV punktet mit Sicherheit und Platzangebot

"Der schönste Mazda aller Zeiten." | FOTO: MAZDA

Die Taktik kennt man eigentlich von VW: Abwarten, abwarten, noch länger abwarten – und wenn dann eigentlich alles schon zu spät ist, ein neues Modell in einem Segment platzieren und doch noch das Feld von hinten aufrollen. Das kann Mazda auch: Mit dem CX-5 besetzte man das Feld der kompakten SUV ganz schön spät, doch der formvollendete Japaner entwickelte sich aus dem Stand zum erfolgreichsten Mazda-Modell hierzulande.

Wo schicke Karosserieformen dem Auge schmeicheln, da muss man oft mit fehlendem Nutzwert leben. Hier erlaubt sich Mazda aber keine Schwäche; die Rücksitzbank ist in drei Stücken mit kleinem Aufwand umklappbar, die Kofferraumgröße beträgt bis zu 1620 Liter, da gibt’s nichts zu meckern. Und dass die Kofferraumabdeckung beim Öffnen der Heckklappe automatisch nach oben mitgezogen wird und beim Schließen wieder den Inhalt vor neugierigen Blicken schützt, verdient ein Extralob.

Info
Mazda CX-52.2 AWD Automatik

Motor: 2.2-l-Diesel (110 kW/150 PS), max. Drehmoment: 380 Nm, Effizienzklasse: B, Verbrauch: 5,5 l, CO2: 144 g/km (Werk), 6-Stufen-Automatik, Allradantrieb.

Maße: Länge: 4,56 m, Leergewicht: 1.565 kg, zul. Gesamtgewicht: 2.120 kg, Testverbrauch: 6,5 l.

Ausstattung: Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Audiosystem, Start-Stopp. Extras: Navigationssystem (500 Euro), Technik-Paket (1.110 Euro).

Grundpreis: 25.990 Euro, gefahrene Version: 35.220 Euro (Stand 12/2012)

Beim Thema Sicherheit hat Mazda einen enormen Schritt in Richtung deutsche Premiumhersteller gemacht. Ab der mittleren Ausstattung namens Prime-Line gibt es einen Notbremsassistenten, der bis Tempo 30 Auffahrunfälle verhindern kann, in der Sports-Line einen Spurwechselassistenten, gegen 1100 Euro Aufpreis holt man sich mit dem Technik-Paket (Xenonlicht, Spurhalte- und Fernlichtassistent) noch mehr Sicherheit ins Auto.


Auch beim Platzangebot punktet der Japaner. Selbst auf den hinteren Sitzen verweilen zumindest zwei Erwachsene ohne Furcht vor Knie- oder Kopfschäden. Unter der Haube des Aufsteigers steckte ein 150 PS starker Diesel, der dank der neuen Skyactiv-Technik sparsamen Verbrauch versprach: 4,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer – allerdings für die handgeschaltete und frontangetriebene Variante.

Unser Test-CX-5 kam mit Allrad und Automatik daher, sodass der Prüfstands-Verbrauch hier bei 5,5 Litern liegt. Die Automatik ist vor allem denen zu empfehlen, deren Hauptaugenmerk auf dem Komfort liegt; Dynamik und Sparsamkeit haben unter dem Getriebe zu leiden. Ungeachtet der in der Automatik versickernden Kraft bietet der CX-5 mit 150 PS ansonsten in nahezu jeder Situation genügend Kraft.

Als Diesel kostet der CX-5 ab 25.990 Euro, was im Wettbewerbsumfeld ein attraktiver Preis ist. Empfehlenswert: Die Center Line (28.390 Euro) mit Navi (500 Euro) und Touring-Paket (900 Euro) – bei dem Gesamtreis fangen die deutschen Konkurrenten in aller Regel erst an. Gut, dass sich Mazda hier nicht an der deutschen Bundesliga orientiert hat.


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