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19.01.2013
Lancia Voyager 2.8 CRD: Unbegrenzte Möglichkeiten
Im Lancia Voyager trifft Italien auf Amerika – Platz ohne Ende und auf Wunsch Entertainmentsystem für den Nachwuchs
VON LOTHAR HAUSFELD

Komfortabel | FOTO: LANCIA

Es gibt Vans – und es gibt den Voyager. Der amerikanische XXL-Vertreter segelt mittlerweile unter italienischer Flagge, weil sich Fiat-Tochter Lancia in Europa um das Chrysler-Erbe kümmert. Und so heißt der Chrysler Grand Voyager jetzt bei uns Lancia Voyager. Ansonsten hat sich kaum etwas geändert: Das 5,22 Meter lange Ungetüm ist immer noch ein Van der unbegrenzten Möglichkeiten.

Info

FAKTEN

Lancia Voyager 2.8 CRD

Motor: 2.8-l-Diesel (131 kW/178 PS),
max. Drehmoment: 360 Nm, Effizienzklasse:
C, Verbrauch: 7,9 l, CO2: 207
g/km (Werk), 6-Stufen-Automatik,
Frontantrieb.
Maße: Länge: 5,22 m, Leergewicht:
2.242 kg, zul. Gesamtgewicht: 2.790
kg, Testverbrauch: 9,7 l.
Ausstattung: Drei-Zonen-Klimaautomatik,
Lederausstattung, sieben Sitze.
Extras: DVD-System (2.150 Euro),
Glassschiebedach (1.150 Euro).
Grundpreis: 38.490 Euro, gefahrene
Version: 49.390 Euro.

An Bord des Italo-Amerikaners ist es so luftig und geräumig, dass man sich schon mal anschreien muss, um sich unterhalten zu können. Die Entfernungen, die der Fahrer zum Nebenmann oder gar dem Nachwuchs in der zweiten und dritten Sitzreihe zwecks  Kommunikation zu überwinden hat, sind nicht zu unterschätzen.


Selbst mit der maximalen Bestuhlung als Siebensitzer bietet der Kofferraum noch deutlich über 900 Liter Ladevolumen. Ehrensache aber, dass damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Sitzreihe drei lässt sich komplett im Boden verstauen, das Ladevolumen wächst innerhalb weniger Sekunden auf 2.394 Liter. Wer gleich die komplette Schlafzimmereinrichtung auf einmal mitnehmen will, der verstaut einfach die beiden Einzelsitze der zweiten Reihe ebenso leicht und locker im Boden. Das Ergebnis: 3.912 Liter Kofferraumvolumen.

Egal, wie der Untergrund geschaffen ist, der Voyager bietet jede Menge Komfort


Am wohlsten fühlt sich der Voyager auf geraden Landstraßen. Dann ist es ihm auch relativ egal, wie der Untergrund beschaffen ist, denn der Voyager unternimmt einige Anstrengungen, um seine Passagiere möglichst komfortabel von A nach B zu bekommen. Dazu gehört vor allem das weich abgestimmte Fahrwerk, das unverkennbar die amerikanischen Wurzeln des Voyagers offenbart. Der 2,8 Liter große Vierzylinderdiesel ist mit 178 PS nominell zwar nicht zu klein, angesichts eines Leergewichts von gut 2,2 Tonnen müht sich der Selbstzünder aber ziemlich ab.

Mit seinen Abmessungen wirkt der Voyager in deutschen Innenstädten, in engen Parkhäusern oder auf Supermarkt-Parkplätzen wie Godzilla im Playmobil-Shop – hier ist Gelassenheit gefragt.

Mindestens 38.490 Euro sind zu investieren. Lohnenswert ist die Version "Gold" für 41.690 Euro, die mehr Ablagen oder elektrische
Schiebetüren zu bieten hat. Und wenn Sie nicht aufpassen, macht Ihr Nachwuchs heimlich den Haken bei "Platinum" (46.590 Euro, u. a. Navi und Multimediasystem) und kreuzt auch noch das DVD-System (2.150 Euro) an. Nur gut, dass man in den Ablagefächern genug Platz für Halspastillen hat. Sie wissen schon – hier brauchen Sie eine kräftige Stimme.


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