Das Oktoberfest ist nicht nur für Löhner Publikumsmagnet / Megastimmung mit Aischzeit
Löhne. "Wie könnte ein Morgen besser sein, als mit einem frisch gezapften Bier in der Hand." Moderator Christoph Rodermund begrüßte das Löhner Publikum und behielt Recht, denn Bier bestimmte die Stimmung auf dem 29. Löhner Oktoberfest maßgeblich mit. Hunderte Besucher schlenderten über die Kirmes und die Gewerbeschau, feuerten die Teams beim Bierfassrollen an und feierten bis in die Morgenstunden bei den Auftritten von Aischzeit.
"Es gibt wirklich kein besseres Fest, als das Löhner Oktoberfest in unserer kleinen schönen Stadt", sagte Andreas Berger, der sich an die letzten 29 Jahre gut erinnern kann. "Ich war zwar noch ein Kind, aber auf dem Oktoberfest bin ich jedes Jahr gewesen."
Höhepunkte der Löhner Festtage waren die Auftritte der bayrischen Musiker Aischzeit. Die Bässe dröhnten durch das Zelt, die Bänke und Tische wurden zur Tanzfläche, die Bierhumpen und die Hände waren in der Luft. Aischzeit hatte des Festzelt ganz fest im Griff. Die Gäste lagen sich in den Armen, schunkelten zur Musik und die ausgefallene Bühnenshow heizte die Stimmung mit Pyrotechnik und Feuereinlagen immer weiter an, sodass selbst den fünf Jungs auf der Bühne zu warm wurde und sie ihre Hüllen fallen ließen, ganz zur Freude der weiblichen Gäste an dem Abend. In Weihnachtsmänteln standen sie auf der Bühne, während die "Glocken von Rom" läuteten.
Auch Yvonne und Sebastian Böker aus Bünde feierten mit ihren Freunden am Freitagabend einen ganz besonderen Tag, denn Stunden zuvor haben sie sich standesamtlich trauen lassen. Danach genossen sie die ausgelassen Stimmung im Festzelt. "Die Band ist ja der Hammer", freute sich Sebastian, der zusammen mit seiner Frau zum ersten Mal an einem Aischzeit-Abend im Festzelt war. An den ersten Auftritt von Aischzeit dagegen kann sich Diego aus Kirchlengern noch sehr gut erinnern: "Die Band versteht es einfach, dem Publikum so richtig einzuheizen. Heute Abend ganz besonders". In passenden urbayerischem Outfit mit Hut, Hemd und Lederhose und seinem weißen Bart feierte er zusammen mit seiner Frau Bärbel.
Das Serviceteam hatte an beiden Abenden reichlich zu tun. Im ausverkauften Festzelt drängten die partywütigen Gäste bis zur Bühne in einer großen Polonäse und es hielt keinen mehr auf den Plätzen. Zum Hit des Abends wurde das Lied "Hey, was geht ab, wir feiern die ganze Nacht". Denn ganz unter diesem Motto wurde bis in die Morgenstunden friedlich weiter gefeiert.
Nach einer langen Freitagnacht im Festzelt rollten Samstagmorgen schon wieder die Bierfässer. 21 Teams stellten sich der Herausforderung ein 50 Liter Bierfass durch einen Parcour zu rollen. Die Frauenfußball-Mannschaft aus Bischofshagen Wittel rollte ihr Fass in unglaublichen 1,17 Minuten durch das Festzelt und freute sich anschließend über 100 Liter Bier, 100 Bratwürstchen und zehn Kisten Wasser.
Sonntagmorgen moderierte Raphaela Weylandt die Tanzshow des TVO im Festzelt. Anschließend zeigte die Ballettschule Moving Arts ihr Können und bei dem Auftritt der Sportakademie Lee flogen die Kung Fu, Teakwon Do und KickboxSchüler durch die Luft. Für das musikalische Programm sorgte der Musicalchor des Musikschule, die Band Trio Infernale aus Enger und das Stadtmusikkorps.