Beengter Unterricht am Immanuel-Kant-Gymnasium / Bauarbeiten am Schulzentrum Süd dauern länger als geplant
Bad Oeynhausen (nisi). Bis zu den Osterferien bleiben sie noch stehen, die acht Container am Schulzentrum Süd. Auch wenn die Bauarbeiter dann noch längst nicht mit allen Arbeiten fertig sind. "Das wird sicherlich ein bisschen eng nach den Osterferien, aber es muss gehen", fasst Klaus Keßler, Schulleiter am Immanuel-Kant-Gymnasium zusammen. Parallel zur energetischen Sanierung des Altbaus am Schulzentrum Süd wurden auch Räume für den Ganztagsbereich, zum Beispiel Aufenthaltsräume für die Mittagszeit, geschaffen.
Der Winter ist schuld. Weil der zu lange gedauert hat und der eingerechnete Zeitpuffer zu klein war, werden die Arbeiten frühestens sechs Wochen nach den Ferien beendet sein. "Es gab sieben Wochen Stillstand", erklärte Keßler. Doch planmäßig werden die Container nun abgebaut - eine Verlängerung der Mietdauer wäre für die Stadt zu kostenintensiv. "Wir werden nach den Ferien die Räume an einem Flur wieder beziehen, auf die restlichen zwei müssen wir vorerst weiter verzichten", so Keßler. Das geht, weil die Schüler der Jahrgangsstufe 13 nur noch an einzelnen Tagen in der Schule sein werden. "Sie kommen nur noch zu den Prüfungsterminen." Darauf werden dann auch die Bauarbeiter Rücksicht nehmen. So sei es laut Schulleiter Keßler zumindest mit der Firma abgesprochen. Noch müssen einige Arbeiten an der Fassade und die Innenausbauten erledigt werden.
Im Trakt II des Immanuel-Kant-Gymnasiums werden wie berichtet seit den Herbstferien für 1,57 Millionen Euro Fassaden, Fenster und Flachdach saniert und gedämmt. Auf den geplanten Einbau einer Fotovoltaikanlage wurde verzichtet. "Eine Überprüfung hat ergeben, dass eine solche Anlage an diesem Standort nicht wirtschaftlich wäre", erklärte vor wenigen Tagen Dieter Hinzmann vom Gebäudemanagement der Stadt gegenüber der NW. Das hierfür eingesparte Geld soll stattdessen in eine bessere Ausstattung der Räume investiert werden.
Der Umbau des Kellertraktes für die Ganztagsbetreuung ist mit 250.000 Euro veranschlagt. 100.000 Euro davon sind Fördermittel des Landes. Es entstehen dort zwei Aufenthaltsräume mit Anschlüssen für PC-Stationen und ein Lichtflur. Bislang wurde der Keller als Abstellraum für Fahrräder, Roller und als Lager für die Theater AG genutzt.