Bielefeld. Für den 17-jährigen Georg-Müller-Schüler Hendrik Plath aus Schloß Holte war gestern trotz seiner Lähmungserscheinungen ein Tag zum Feiern. Die beiden Schläger, die ihn auf dem Jahnplatz brutal niedergeschlagen haben (die NW berichtete), sind gefasst.
"Ich bin richtig erleichtert, dass die Polizei die gepackt hat", sagt der Elftklässler. Er selbst konnte zu diesem Erfolg beitragen, indem er die Tatverdächtigen in einer Bilder-Datei der Polizei erkannt hat. Die 17- und 18-jährigen Bielefelder waren schon seit 2007 wegen Gewalttätigkeiten polizeibekannt. "Der Jüngere war da gerade mal 14. Die müssen sehr früh damit angefangen haben", zeigte sich der Bielefelder Schüler erstaunt, der an jenem Abend mit vier Freunden zum Finale des "Battle of the Bands"-Wettbewerbs ins Irish Pub wollte. "Dort sind wir leider nie angekommen".
Aber: "Ich habe wieder mehr Kraft im Arm, keine Schmerzen und auch das taube Gefühl im Bein ist weg." Täglich verbessere sich nach der Gehirnblutung, die eine halbseitige Lähmung seines Körpers verursacht hatte, sein Zustand. Trotzdem könnten seine Ärzte nicht ausschließen, dass eine Teillähmung bestehen bleibe, so der 17-Jährige. "Ich glaube, die sind mit Prognosen nur sehr vorsichtig", sagt er optimistisch. Heute beginne seine Reha mit Kraftübungen und Massagen gegen seine Verspannungen in der lahmen Schulter. Politik, Seite 1



















