Bielefeld (aut). Auch die Finanzämter spüren die Krise. In Bielefeld sank das Steueraufkommen im letzten Jahr um 8,2 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Das zeige, dass es der Wirtschaft nicht gut geht, erklärten die Vorsteher Wolfgang Blome (Innenstadt) und Ilse Birkwald (Außenstadt) gestern vor der Presse bei Vorstellung ihes Jahresberichts.
Das geringere Steueraufkommen wird aber von deutlich mehr Betrieben erwirtschaftet. So stieg deren Zahl in den letzten zwei Jahren von 28.619 auf 30.593. Allerdings sind die meisten der neuen Firmen Kleinstbetriebe wie Existenzgründer. Birkwald: "Ein typisches Phänomen in der Krise. Da versuchen Arbeitslose, etwas Eigenes auf die Füße zu stellen."
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