Bielefeld (krpo/ld). Alles rund um Feuer und Feuerwehr konnten jetzt 17 Kinder innerhalb der Feuerwehr-Ausstellung "Alarm - freiwillig 150" im Historischen Museum erkunden. "Wollt ihr jetzt selbst ein Feuer löschen?", fragt Museumspädagogin Annett Barthel, die das Begleitprogramm plant und durchführt. Schnell stellen sich die Kinder in einer Reihe auf, um eine Löschkette zu bilden. Danach wird auf eine Holzwand mit ausklappbaren Flammen gezielt. "Der Spaß ist wichtig, aber die Kinder sollen dabei auch etwas lernen", sagt Julia Klopstein, die an der Kübelspritze steht und das Wasser in den Schlauch von Tino (3) pumpt.
Das Ferienangebot "Bei der Feuerwehr ist immer was los" findet zweitägig statt. Gemeinsam werden Feuerwehrwagen gebastelt, Geschichten gelesen und Versuche gemacht. Bei einem Rollenspiel lernen die Kinder, wie man Feuer vermeidet und sich im Notfall verhält. "Damit es nicht langweilig wird, versuchen wir, Praxis und Theorie spielerisch zu verbinden", so Klopstein.
Dazu ist die Führung durch die Ausstellung kindgerecht gestaltet. "Das Beste in der Ausstellung ist das Feuerwehrauto", erzählt Lasse (5). Danil (6) ergänzt, dass er sogar schon einmal in einem echten Feuerwehrwagen mitgefahren sei.
Barthel kennt bereits einige Kinder aus ähnlichen Veranstaltungen: "Wir bieten auch Gruppenangebote für Kindergärten an. Daher wissen wir bereits, was funktioniert und gut ankommt und was nicht." Merlin (4) berichtet, dass er gerne ins Museum geht. Auch Angelina (6) hat es gefallen, und sie wird beim nächsten Mal wieder dabei sein.
"Alarm - freiwillig 150" kann bis zum 29. August besucht werden. Informationen zu weiteren Kinderangeboten anlässlich der Ausstellung gibt es im Internet.
www.historisches-museum-bielefeld.de