Erst als wir im Bus nach Bremerhaven sitzen, wird uns so richtig bewusst, was eigentlich passiert ist: Ausgerechnet wir haben einen der begehrten Hauptpreise des Klasse-Projektsgewonnen.
Und nun geht es schon los: Gemeinsam mit unserer Deutschlehrerin Svenja Hünnefeld fahren wir ins Umwelthaus.
Wie spannend dieser Ausflug ist, wird uns erst klar, als wir im Museum ankommen: Fünf große Themenbereiche gibt es zu entdecken und zu erforschen.
Sie heißen: "Reise durch die Klima Zonen", "Den Elementen auf der Spur","Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft", "Denkanstöße und Möglichkeiten" und "Das Wetterstudio".
Das Highlight des Klimahauses ist sicherlich die Reise auf dem 8. Längengrad der Erde. Denn der führt uns durchdie unterschiedli- chen Klimazonen unseres Planeten.
Unsere Reise beginnt in der Schweiz. Hier lernen wir nicht nur, wie man Kühe melkt, sondern auch, wie jodeln geht. Dann machen wir einen großen Sprung auf die italienische Insel Sizilien. Hier ist es wärmer, als in der Schweiz. Was uns freut, birgt aber auch große Gefahren: Hier erfahren wir nämlich alles über Waldbrände. Anschließend führt die Reise uns weiter ins schwüle und heiße Afrika. Wüste, wohin man blickt. Da kann man ganz schönen Durst bekommen. Gut, dass unsere nächsten Stationen etwas feuchter sind: Als erstes laufen wir durch die Nacht eines tropischen Regenwaldes. Und das ist ganz schön unheimlich: Ständig erschrecken wir uns vor nassen Blättern und Urwaldgeräuschen. Danach tauchen wir ab: In den Ozeanwelten bewundern wir bunte Fischschwärme. Das macht total Spaß.
Besuch in der Antarktis
Jetzt heißt es: Warm anziehen, denn wir besuchen die Antarktis. Es wird furchtbar kalt. Kein Wunder, sind doch die Wände dieser Station aus echtem Eis. Wer zu sehr friert, darf einen Anzug von echten Polarforschern anprobieren. Die sind schön warm. Am Ende dieser Reise wird uns aber vor allem eines klar: wie wunderschön wir es hier
in Deutschland haben. Wir liegen auf einer künstlichen
Insel in der Nordsee und beobachteten Ebbe und Flut.
Auf dem Rückweg im Bus muss unserer Klassenlehrer uns oft ermahnen, weil wir so laut sind. Ist doch aber verständlich – schließlich haben wir nach diesem tollen Tag großen Austauschbedarf und müssen