Neben den Arbeiten von Gregor Zöllig zeigt das Tanztheater Bielefeld eine Vielfalt von choreographischen Handschriften. Jedes Jahr studiert ein Gastchoreograph ein eigenes Tanzstück mit dem Ensemble ein, um dem Publikum die große Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes näher zu bringen. Die Tänzer und Choreographen Rainer Behr und Fabien Prioville gestalten in der Spielzeit 2011/12 einen Doppelabend mit dem Tanztheater Bielefeld. Gemeinsam ist den beiden Künstlern, dass sie dem Tanztheater Wuppertal eng verbunden sind.
Termine:
20.01.2012, 20:00 Uhr
21.01.2012, 19:30 Uhr
27.01.2012, 20:00 Uhr
28.01.2012, 19:30 Uhr
29.01.2012, 19:30 Uhr
02.02.2012, 20:00 Uhr
03.02.2012, 20:00 Uhr
04.02.2012, 19:30 Uhr
23.02.2012, 20:00 Uhr
24.02.2012, 20:00 Uhr
25.02.2012, 20:00 Uhr
01.03.2012, 20:00 Uhr
02.03.2012, 20:00 Uhr
03.03.2012, 20:00 Uhr
Rainer Behr studierte nach seiner Ausbildung als Gymnastiklehrer Tanz an der Folkwang-Hochschule in Essen. Während seines Studiums erhielt er 1989 den 1. Preis beim Choreographen-Wettbewerb in Cagliari und wurde 1990 mit dem Claassen-Tanzpreis ausgezeichnet. 1990 trat Behr dem Folkwang Tanzstudio bei, wo er bis 1995 tanzte und choreographierte. Seit 1995 ist er Ensemblemitglied beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und zudem als freier Choreograph tätig.
In seinem neuen Tanzstück
Herbstzeitlose beschäftigt sich Rainer Behr mit Grenzen jeglicher Art. Er fragt nach dem Sich-Eingrenzen, nach möglichen Grenzgängen sowie nach dem, was davor und dahinter kommt.
Fabien Prioville schloss seine Ausbildung am Centre National de Danse Contemporaine ( cndc ) in Angers ab. Es folgten Engagements als Tänzer bei La La La Human Steps in Kanada, bei Philippe Blanchard in Stockholm sowie von 1999 bis 2006 beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Seit 2006 arbeitet er als freiberuflicher Tänzer und Choreograph. Auftragsarbeiten führten ihn nach New York, Japan und Australien. Sein Solo
Jailbreak Mind wurde 2010 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen.
Ausgehend von alltäglicher Körpersprache erarbeitet Prioville für das Tanztheater Bielefeld ein Solo für einen männlichen Tänzer, in welchem die Grenzen zwischen Alltagsgeste und tänzerischem Ausdruck verschwimmen.
Besetzung
Bühne und Kostüme Imme Kachel