Bünde (ds). Aus einer Hand bietet die Energie- und Wasserversorgung Bünde (EWB) ab März 2010 neben Gas, Wasser und Wärme auch Strom an. Der Aufsichtsrat des kommunalen Unternehmens hat beschlossen, dass die Gesellschaft in ihrem Versorgungsgebiet diesen Schritt in die Zukunft gehen soll. Derzeit werden nach Auskunft der EWB die Tarife ausgearbeitet und attraktive Pakete geschnürt. Von dem erweiterten Angebot können Kunden aus Bünde, Rödinghausen, Kirchlengern und Spenge profitieren. Details zu den neuen Strom-Produkten werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Den geplanten Einstieg in den Stromhandel hatten die seinerzeit amtierenden Geschäftsführer Anett Kleine-Döpke-Güse und Rüdiger Meier schon Mitte des Jahres angekündigt. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die EWB nicht für teures Geld Netze übernehmen, vielmehr das Produkt Strom mit anbieten wolle. Im Zuge der liberalisierten Versorgungsmärkte sei das Konzept zukunftsweisend.
Als Hauptziel bezeichnete Rüdiger Meier die möglichst günstige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Bünder Land mit Energie. Die rechtlichen Voraussetzungen für den Handel mit Strom und regenerativen Energien über die Änderung des Gesellschaftervertrages wurden bereits im Sommer geschaffen.
Auch personell soll das Versorgungsunternehmen gut mit Fachleuten für die neuen Aufgaben aufgestellt werden. Über die Rekommunalisierung ist es Stadtwerken oder Unternehmen wie der EWB möglich, mit Strom zu handeln, um im Wettbewerb besser bestehen zu können. Bei den regenerativen Energien geht es auch darum, selbst Photovoltaikanlagen zu betreiben,












