Greenpeace-Ortsgruppe Bünde gehört jetzt offiziell zur größten deutschen Umweltorganisation
Bünde (fei). "Es geht anders - es geht besser!" - unter diesem Motto setzt sich die Greenpeace-Ortsgruppe Bünde bereits seit Oktober vergangenen Jahres für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Und seit kurzem sind die heimischen Aktivisten auch offiziell Teil der größten deutschen Umweltorganisation.
"Die Eingewöhnungsphase ist abgeschlossen", freuten sich die Mitglieder am Montag, als sie in einer Feierstunde auf ihre Selbstständigkeit anstießen. Nach den ersten Monaten der Einarbeitung in Organisationsstruktur und Vorgehensweise des Verbandes dürfen sich die ortsansässigen Umweltschützer jetzt als eigenständige Gruppe innerhalb der Gesamtorganisation begreifen.
Nicole Knapp aus der Hamburger Greenpeace-Zentrale ließ es sich nicht nehmen, die Reise nach Bünde anzutreten und ihren Vereinsfreunden zu gratulieren. "In der kurzen Zeitspanne seit Bestehen der Gruppe hat sich das Bünder Team als sehr aktiv erwiesen", lobte Knapp und verwies auf die erfolgreiche Twitter-Aktion zum Weltklimagipfel. 222 Kurznachrichten an Kanzlerin Angela Merkel konnten damals allein aus Bünde gezählt werden.
Ausruhen wollen sich die umweltbewussten Bünder auf diesem Erfolg aber nicht. "Wir arbeiten derzeit zu Kampagnen von Greenpeace Deutschland", sagt Koordinatorin Stefanie Dute, "Hauptthemen sind Gentechnik, Atomkraft und Energiepolitik". Für den 27. März sei bereits eine Aktion in Herford geplant.
Momentan besteht die Bünder Ortsgruppe, die sich als Greenpeace-Anlaufstelle für die Menschen aus der Region versteht, aus neun aktiven Mitgliedern. Hinzu kommen zwar ein paar Unterstützer, interessierte Umweltschützer sind aber stets willkommen. Die Treffen finden an jedem zweiten Mittwoch statt.