Über 100 Betriebe und Institutionen informieren auf der 15. Ausbildungsplatz-Börse
Bünde. Bereits zum 15. Mal findet am Freitag, 3. Februar, die Ausbildungsplatz-Börse im Stadtgarten Bünde statt. Über 100 Betriebe und Institutionen informieren Jugendliche über eine Vielzahl von Berufen. Die Stadt Bünde organisiert die Messe in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford.
Von der Automatenfachfrau über Gärtner, Mechatroniker und Polizeibeamter bis hin zum Zerspanungsmechaniker reicht das breit gefächerte Angebot. Firmen stellen sich vor, Personalchefs und Auszubildende stehen Rede und Antwort - auch interessierten Eltern. "Die Börse hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt und wird von Unternehmen, Eltern und Jugendlichen gut angenommen", sagt Bürgermeister Wolfgang Koch. Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel berichtet, dass von den 40 Betrieben, die an der ersten Börse 1998 teilnahmen, auch heute noch einige dabei sind. "Dazu gehören wir auch", sagt Klaus Goeke, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford (IWKH). Die Ausbildungsplatz-Börse sei Auslöser für weitere Projekte wie beispielsweise Verbundausbildung gewesen. "Die Börse ist eine ideale Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, direkter geht es gar nicht", sagt Goeke. Zudem erscheinen die Jugendlichen durch die Schulen - gerade im Bünder Land - sehr gut vorbereitet.
"Die Börse und die Jugendlichen haben in diesem Jahr das gleiche Alter", sagt Frauke Schwietert, Leiterin der Herforder Arbeitsagentur, schmunzelnd. Mit Infotainment und Speed-Dating erfahren die Jugendlichen am Stand der Arbeitsagentur auch, welche Möglichkeiten es gibt, falls es mit dem Traumberuf nicht klappt. "Manchmal entpuppt sich ein anderer Beruf als erste Wahl auf den zweiten Blick", sagt sie.
"Die Börse ist zum richtigen Klassiker geworden", sagt Berufsberater Armin Schmitz. Das Ziel, einen Erstkontakt herzustellen und ins Gespräch zu kommen, werde immer erreicht. "Vom Jugendlichen ohne Schulabschluss bis zum Jugendlichen, der studieren möchte, findet jeder Informationen", sagt er.
"Unternehmer sind gut beraten, heute schon in die Auszubildenden zu investieren, denn sie sind die Fachkräfte der Zukunft", sagt Frauke Schwietert. Und die werden bei der demografischen Entwicklung gebraucht.