Herford. Die Herforder Polizei hat nun weitere Details zu dem 24-stündigen Großeinsatz gegen Temposünder und Raser bekannt gegeben. Besonders intensiv werden ab Freitag in Herford die B61, die Mindener, Bielefelder, Bünder und Löhner Straße überwacht. In Bünde werden vorrangig die Lübbecker, Südlenger und Weseler Straße kontrolliert. 25 Kontrollstellen werden kreisweit eingerichtet, teilte Polizeisprecher Joachim Thater-Klas mit.
"Die Kreispolizeibehörde Herford wird sich mit verstärktem Personal- und Materialeinsatz an dem Blitzlicht-Marathon beteiligen", ergänzt Polizeisprecher Thater-Klas. Ziel der Überwachungsaktion sei es, flächendeckend im Kreisgebiet Herford die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an vielen Orten gleichzeitig zu überwachen und damit ein deutliches Signal gegen Raserei und gegen die schweren Folgen von überhöhter Geschwindigkeit zu setzen.
Die Aktion "Brems Dich - rette Leben!" werde in diesem Jahr auch eine Vielzahl von Geschwindigkeitskontrollen nach sich ziehen. "Beim Thema Geschwindigkeit verstehen wir keinen Spaß, denn nicht angepasstes Tempo ist der Killer Nummer eins im Straßenverkehr. Der hohe Blutzoll auf den Straßen ist unerträglich. Hier wird Leben zerstört, werden Menschen unbarmherzig und brutal ihren Angehörigen und Freunden entrissen und Lebensentwürfe begraben", sagt Thater-Klas.
Überall und zu jeder Zeit müssen die Verkehrsteilnehmer daher mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Und dabei werde jedes entdeckte Fehlverhalten konsequent verfolgt, erklärt der Direktionsleiter Verkehr, Polizeirat Björn Brocks. Die Beamten haben dabei - wie bereits in der Vergangenheit - eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern im Visier: Speziell 18- bis 24-Jährige Fahrer werden besonders im Fokus der Polizei stehen. Diese Altersgruppe ist überdurchschnittlich starker Verursacher schwerer und schwerster Unfälle.
Die Polizei wird von Freitag bis Samstag sowohl mit Radarwagen als auch mit Laser-Messgeräten unterwegs sein. Dabei gehe es nicht um Heckenschützenmethoden oder Abzocke, so Polizeirat Brocks, sondern: "Wir wollen unsere Straßen für die Menschen im Kreis Herford sicherer machen."