Enger. Zur Einschulung gab es für die neuen Fünftklässler der Engeraner Rolf-Dircksen-Hauptschule gestern erstmal ein Geschenk: Schulleiter Hans-Ulrich Hartwig überreichte den Kindern eine prall gefüllte Tüte - mit allem, was die Fünftklässler für den Alltag an ihrer neuen Schule brauchen.
"Damit fühle ich mich gut gerüstet", sagte einer der neuen Schüler und warf noch einen schnellen Blick in sein Starter-Paket. Ein Stundenplan war ebenso darin wie etwa die Schulordnung, eine Butterbrotdose, eine Trinkflasche und ein Apfel zur Stärkung.
Wie seit vielen Jahren hatte die Umweltgruppe auch dieses Mal wieder die Schultüte gepackt. "Das ist schon Tradition", berichtete Lehrer Manfred Vielhauer.
Gemeinsam mit seiner Kollegin Sigrun Gehlen-Büßelberg betreut er die Klasse 5b. Dagmar Bögeholz, Birgit Kentsch und Edgar Loeber sind die Klassenlehrer der 5a - eine Integrationsklasse, in der auch vier Kinder mit einer Lernbehinderung unterrichtet werden.
Insgesamt wurden gestern 36 Kinder eingeschult, die künftig in zwei Klassen unterrichtet werden. Mit der Anzahl der neuen Fünftklässler zeigte sich Vielhauer zufrieden: "Das ist ein guter Jahrgang", sagte der Klassenlehrer.
Erfahrungsgemäß kämen im Laufe des Schuljahres noch weitere Kinder etwa von Realschulen hinzu. Häufig würden die Klassen dann sogar noch einmal geteilt, und es müsse eine dritte Klasse aufgemacht werden.
Bevor es für die neuen Hauptschüler jedoch in den Unterricht ging, wurden sie in der Aula feierlich von Schulleiter Hartwig begrüßt. Die sechsten Klassen sangen Lieder, trommelten und führten Sketche auf, um die Fünftklässlern an ihrer neuen Schule willkommen zu heißen. Auch die Schulsozialarbeiter stellten sich den neuen Fünftklässlern vor.
Anschließend nahmen die Betreuungslehrer die Schüler mit in ihre Klassen. Dort machten sich die Kinder schon mal mit ihren Lehrern und Mitschülern vertraut.
Währenddessen konnten auch die Eltern noch einiges lernen: Bei Kaffee und Kuchen gab es für sie jede Menge Informationen rund um die Schule.