Enger. 36 Einsätze, 14 Fortbildungen sowie die einwöchige Katastrophenschutzübung in Hooksiel – Die freiwillige Löschgruppe Enger-Nord zog in der Jahreshauptversammlung Bilanz.
"Wir haben das Sportlerheim in Besenkamp, in dem jetzt unsere heutige Jahreshauptversammlung stattfindet, mit nur geringen Mitteln selber renoviert", sagte Pressesprecher Christian Kley und ergänzte: "Jetzt hoffen wir, dass wir bald unser nächstes Vorhaben realisieren können: Den Anbau an unser Gerätehaus."
Momentan sei die Situation für die 26 freiwilligen Brandbekämpfer unbefriedigend: "Wir müssen uns im Falle eines Einsatzes mitten im Gerätehaus umziehen. Dort ist es sehr eng und beim Ausrücken würde es erheblich schneller gehen, wenn mehr Platz für unsere Fahrzeuge wäre", sagte die stellvertretende Pressesprecherin Julia Langer.
Dennoch habe die Wehr das vorgeschriebene Acht-Minuten-Limit, innerhalb dessen die Löschgruppe den Einsatzort erreichen soll, immer einhalten können, ergänzte sie.
"Bei uns ist wirklich jeder mit Herzblut dabei", sagte Julia Langer stolz. "Man darf nicht vergessen, dass wir ja ,nur‘ eine freiwillige Feuerwehr sind, aber gerade das macht uns aus: Das wir eben so eine bunte Truppe sind. Und jeder kann dadurch einen ganz besonderen Beitrag leisten".
"Die Stadt Enger hat ja auch keine Berufsfeuerwehr, also spielt die freiwillige Feuerwehr eine wirklich wichtige Rolle", fügte Kley hinzu. "Wir hoffen daher, dass die Stadt Enger bald das endgültige Ja zum Anbau des Gerätehauses gibt."
Außerdem wurden Teile des Vorstandes gewählt: Peter Sanker zum Kassierer, Michael Otte zum stellvertretenden Kassierer, Benjamin Rothemeier zum Schriftführer, Andre Schmitz zum stellvertretenden Schriftführer, Christian Kley zum Pressesprecher und Julia Lager zur stellvertretenden Pressesprecherin.
Zudem wurden Gerd Althoff und Julia Langer beide zu Kassenprüfern gewählt sowie Peter Sanker, Julia Langer, Patrick Wingen und Michael Siekmann in den Festausschuss.
Geehrt für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Andre Schmitz und Sven Pilgrim. Dominik Rottmann sowie Julia Langer wurden wegen einer besonderen Fortbildung befördert.