Enger (-as). Die Fabeko-Systeme OHG in Enger hat bereits am 19. Mai dieses Jahres Insolvenz angemeldet. Seit dem 2. Juli ist jetzt das Verfahren eröffnet. Betroffen sich zwölf Angestellte, Aushilfen und Auszubildende.
Das Handels-Unternehmen mit den Geschäftsführern Bernd Schnittger und Frank Schorege hat mit Möbeln und Möbelteilen aller Art - "alles außer Küchen", wie Schorege gestern auf Anfrage erklärte - im Internet gehandelt.
Sitz der Firma war die Meller Straße in Enger. Dort arbeiteten fünf Festangestellte und fünf Aushilfen sowie zwei Auszubildende. In der Ausstellung an der Meller Straße sei gut ein Zehntel der gesamten Produktpalette präsentiert worden. Der Brutto-Umsatz betrug nach Auskunft von Frank Schorege im Jahr 2009 rund 1,8 Millionen Euro.
Die Exportquote habe bei 18 Prozent gelegen. Frank Schorege erklärte, warum die Firma den Insolvenzantrag habe stellen müssen: "Die Umsätze im Internet waren rückläufig. Daraufhin haben wir die Zahl der Warengruppen und der Produktanbieter erhöht und das Produktportfolio erweitert." Dennoch habe sich die Situation nicht verbessert, so dass die Kosten nicht mehr gedeckt waren.













