Spenge (nw). Zwischen Meditation und Feuerwerk bewegt sich der Eröffnungsteil des kreisweiten Festivals CANTart in Spenge am Samstag, 4. September. Der Weg führt von der Kirche in Groß-Aschen mit musikalischen und textlichen Meditationen - Beginn um 18.30 Uhr - zum Hücker Moor (ab 19.30) und danach zum Firmengelände Delius (ab21.30), wo in Verbindung mit den Kunst(t)räumen von Spenge kreativ ein Feuerwerk musikalischer wie auch visueller Art den Schlusspunkt setzen wird.
Das Festival CANTart ist ein Projekt mit musikalischem Schwerpunkt, steht aber auch in Bezügen zu anderen Kunstrichtungen. Bei der meditativen Veranstaltung in der Kirche gibt das eindrucksvolle Bildfenster der Kirche die Anregung zur Thematik: Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden. Pfarrer Markus Malitte, das (Vokal-)Ensemble Laetitia unter Leitung von Anna-Maria Pfotenhauer und Axel Senge, Saxophon, vermitteln im Zusammenwirken unterschiedliche Aspekte dieser Thematik.
Am Hücker Moor (Gaststätte Moorstübchen) nimmt die Musik dann einen anderen Charakter an: Beschwingt und beswingt mit dem Orchester FreI (Leitung Friedrich Rott), dem Triogawa sowie den Big Bands SpEngerlinge und BOBB-Bad Oeynhausen unter der Leitung von Rainer Reckling.
Der dritte Teil des Programmes auf dem Firmengelände Delius wird von Blechbläsern der Posaunenchöre und der Musikschule Enger-Spenge sowie professionellen Instrumentalisten des Ensembles BRASSart gestaltet. Dazu bieten Klänge einer Percussiongruppe der hiesigen Musikschule unter der Leitung von Karl-Heinz Hagencord und des Percussionvirtuosen Ruven Ruppik reizvolle Kontraste. Ein farbenprächtiges Feuerwerk und eine Lichtinstallation am alten Firmengebäude setzen optische Schlusspunkte unter einen musikalisch vielfältigen Tag.












