Verwaltungstrakt und neues Lehrerzimmer des Widukind-Gymnasiums offiziell übergeben
Enger. Bislang war das Lehrerzimmer des Widukind-Gymnasiums viel zu klein: Auf engstem Raum verbrachten die gut 100 Lehrer ihre Pausen oder korrigierten Arbeiten. Oft fand nicht mal jeder Pädagoge einen Platz. Die Stadt Enger hat darum kräftig investiert, ein neues Lehrerzimmer und Stillarbeitsplätze gebaut. Auch der Verwaltungstrakt wurde umstrukturiert. Am Donnerstagabend wurden die neuen Räume offiziell der Schule übergeben.
Trotz knapper Kassen schaffe es die Stadt noch immer, Positives auf die Beine zu stellen, betonte Bürgermeister Klaus Rieke. Der Bau des neuen Lehrerzimmers und die Umstrukturierung des Verwaltungstrakts seien eine "rundherum gute Maßnahme" gewesen. Für die Pädagogen seien vernünftige Arbeitsbedingungen geschaffen worden. "Jetzt können sich die Lehrer entsprechend auf den Unterricht vorbereiten", sagte Rieke.
Für das neue Lehrerzimmer wurden drei Klassenräume inklusive Flur aufgegeben und umgebaut. Am Donnerstagabend waren viele Vertreter aus Politik und Verwaltung ins Gymnasium gekommen, um sich das Ergebnis der Umbauarbeiten anzuschauen.
"Die Schule weiß es sehr zu schätzen, dass die Stadt angesichts knapper Kassen ein neues Lehrerzimmer ausgestattet hat", betonte Schulleiterin Brigitte Binke-Orth. Die neuen Räume seien atmosphärisch absolut gelungen. "Die Lehrer kommen gerne hierher", betonte sie.
In dem hellen und großzügig bemessenen Lehrerzimmer hat jeder Pädagoge einen eigenen Platz. Außerdem gibt es eine kleine Küchenzeile und eine Lounge-Ecke. Stillarbeitsplätze in einem separaten Raum ermöglichen es zudem, in aller Ruhe Klausuren zu korrigieren.
Außerdem wurde der Verwaltungstrakt zusammengelegt. Bislang war der in zwei Teile gesplittet: Auf der einen Seite des alten Lehrerzimmers waren Schulleitung, Sekretariat und Besprechungsraum untergebracht, auf der anderen Seite die stellvertretende Schulleitung mit der zweiten Sekretärin und dem Stundenplanbüro.
"Mit dem Umbau sind wir gut für die Zukunft gerüstet", meinte auch CDU-Fraktionsvorsitzender Karsten Glied.