Gütersloh/Detmold (red/ddp). Drei Menschen sind in der Nacht zu Sonntag in Ostwestfalen-Lippe bei Autounfällen ums Leben gekommen. Nahe Detmold starben ein 17-Jähriger Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und eine 44 Jahre alte Beifahrerin. In Gütersloh erlag eine 87-jährige Frau am frühen Sonntagmorgen ihren schweren Unfallverletzungen.
Bei Detmold kam der 17-jährige Autofahrer ohne Führerschein mit seinem Auto laut Polizei in einer Kurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.
Der jugendliche Fahrer und die Beifahrerin wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort starben. Eine 22-Jährige, die auf der Rückbank gesessen hatte, konnte sich aus dem Fahrzeug befreien und um Hilfe rufen. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße für rund zwei Stunden gesperrt werden. Der Wagen wurde für die weiteren Ermittlungen sichergestellt. Die Hintergründe des Unfalls sind bislang ungeklärt.
Gütersloh: Fahrer übersieht Taxi
Die Seniorin aus Gütersloh war laut Polizei Beifahrerin im Auto eines 29-jährgen Mannes, der gegen 3.15 Uhr mit seinem Wagen auf der Pfälzer Straße in Richtung Bundesstraße 61 unterwegs war.
An der Kreuzung Pfälzer Straße/Berliner Straße habe er, so heißt es von der Polizei, nicht auf ein Taxi, das aus Richtung Bielefeld kam und in Richtung Bahnhof fuhr, geachtet. Der 32jährige Taxi-Fahrer aus Harsewinkel hatte keinen Fahrgast an Bord. Beide Autos stießen im Kreuzungsbereich zusammen, dabei wurde die 87-jährige Gütersloherin schwer verletzt.
Auf Grund der schweren Verletzungen wurde sie noch an der Unfallstelle notärztlich versorgt und von der Feuerwehr mit einer Rettungsschere aus dem Auto geborgen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde die Frau noch in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am Sonntagmorgen an den schweren Verletzungen starb
Die Unfallstelle war etwa zwei Stunden teilweise gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.000 Euro.