Gütersloh (nw). Ein Autofahrer ist am Dienstagabend in Gütersloh ums Leben gekommen.
Der 19-jährige Pkw-Fahrer war auf der Stelle tot, nachdem er auf der Avenwedder Straße gegen einen Baum geprallt war. Der Fahranfänger war nach Augenzeugenberichten mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der mit Rollsplitt übersäten Straße Richtung Friedrichsdorf unterwegs, auf der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 Stundenkilometern gilt.
Der junge Erwachsene war zwischen dem Ortsausgangsschild Avenwedde und dem Kreisverkehr unterwegs. Auf der geraden Strecke verlor er dann nach Polizeiangaben "aus bislang ungeklärter Ursache" die Gewalt über sein Fahrzeug. In Höhe der Einmündung Paulusweg prallte der silberne Wagen mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Das Fahrzeug wurde dann in ein Feld geschleudert und kam dort zum Stillstand.
Der Fahrer verstarb trotz sofortiger Behandlung durch einen Notarzt noch an der Unfallstelle. Bei dem Aufprall auf den Baum wurde der Motorblock aus dem Wagen gerissen und in Richtung Straße geschleudert. Hier prallte er dann in die Front eines silbernen VW Golf, deren 41-Jährige Fahrerin auf der Avenwedder Straße stadteinwärts unterwegs war. Die Frau erlitt einen Schock und wurde leicht verletzt. An einem weiteren Pkw, ein VW Passat der vor dem Golf fuhr, entstand durch weitere herumschleudernde Trümmer leichter Schaden.
Die Feuerwehr rückte mit Notärzten aus Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück aus, dem Löschzug Avenwedde, dem Zug der hauptamtlichen Wache sowie mehreren Rettungswagen. Der Fahrer war aber durch den Aufprall bereits aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Der völlig beschädigte Seat wurde zur Untersuchung durch einen Sachverständigen nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft von der Polizei sichergestellt. Die Avenwedder Straße blieb rund zwei Stunden für die Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung gesperrt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 40.000 Euro.