"In den Studios riecht es nach Techniksmog", berichtet die Auszubildende, die die Schüler begleitet. Als erstes ging es in ein Turnhallen großes Studio. "In wenigen Tagen ist hier eine Kulisse aufgebaut", sagt die Expertin. Das größte Studio sei 3000 Quadartmeter groß. Das werde beispielsweise für "Deutschland sucht den Superstar (DSDS)" verwendet.
Dann ging es in das Orginalstudio von "Genial daneben". Die Klasse durfte sich auf den Tribünen platz nehmen und den Informationen der Reiseführerin lauschen. Jeder Quadratmeter der Studiodecke sei mit Scheinwerfern, Lautsprechern und Kameras bedeckt. In allen Studios sei derselbe, leicht zu säubernde Boden verlegt. "Auf ihm rollen die Kamerastative besonders gut, das ist bei den 300 kg schweren Kameras sehr wichtig.", erklärte die Reiseführerin. Über der Tribühne sind Micros eingebaut um den Applaus zu verstärken.
Die Auszubildende zeigte den Schülern außerdem die Jugendstrafanstalt aus der Serie "Verdachtsfälle" und das Studio der "Schillerstraße."
Die Kulissen sahen sehr echt aus, waren es aber nicht. Die Ziegelsteine waren aus Styropor, der Boden nur eine dicke Matte, die aussah wie Parkett. Zumindest die Möbeln waren echt.
Auch haben die Schüler erfahren, dass in manchen Sendungen, die zu ungunstiegen Zeiten gedreht werden, die Zuschauer bezahlt werden. Bei anderen wiederum dauere es bis zu vier Jahren, einen Platz im Publikum zu bekommen.
Text: Lukas, Dennis, Andre, Volkan, Sven, Daniel und Marvin, Klasse 8e, Realschule Rietberg











