Herford (jwl). Die Herforder Polizei muss im Fall eines Raubüberfalls ermitteln, bei dem das Opfer vom Täter überaus brutal angegangen und schwer verletzt wurde. Die 75-jährige Herforder Rentnerin liegt seit dem Angriff im Krankenhaus.
"Meine Mutter war auf der Wiesestraße in Höhe der Gutenbergstraße unterwegs", erzählt der Sohn (46) über den Tatabend am Donnerstag gegen 18.55 Uhr. "Der Täter hat sie von hinten angegriffen, sie konnte den Mann deshalb nicht erkennen."
Auf Grund einer Kopfverletzung, so der Sohn, gebe es auch den Verdacht, dass der Täter auf seine Mutter eingeschlagen habe. Weil die alte Dame die Riemen ihrer schwarzen Handtasche um das Handgelenk gewickelt hatte, konnte sie die Tasche nicht einfach loslassen. Die Frau stürzte. Sie wurde dabei schwer verletzt. Der etwa 1,75 Meter große und dunkel gekleidete Täter ließ nicht von seinem Opfer ab, das an der Tasche festhing. Er zerrte die Schwerverletzte an den Taschenriemen hinter sich her über den Boden.
Schließlich gelang es den Täter, an die Beute zu kommen. "Er flüchtete über die Gutenbergstraße", so der Sohn. Der 46-jährige Herforder hofft, dass Zeugen am Tatabend den dunkel gekleideten Mann mit der schwarzen Handtasche gesehen haben. "Ich hoffe auch, dass sich Anwohner melden, die die Tasche meiner Mutter oder ihr Portemonnaie im Bereich um die Gutenbergstraße und Ahmser Straße im Müll oder auf ihren Grundstücken gefunden haben, weil der Täter sie weggeworfen hat. An der Tasche könnten sich Spuren befinden. " Hinweise auf den Täter an Polizei unter Tel.: 88 80 .