Herford (bag). In der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (SZ) wurde MARTa mal wieder unrühmlich erwähnt - als herausragendes Beispiel dafür, dass öffentliche Bauprojekte regelmäßig sehr viel teurer werden als geplant. Immerhin wird MARTa in einer Reihe genannt mit berühmten Beispielen wie der Elbphilharmonie, "Hamburgs Unvollendete".
Doch der Versuch Herfords, sich mit einem Gehry-Bau "mitten in einem Wohnviertel" über die Region hinaus bekannt zu machen, bleibt laut SZ nur "der Traum einer kleinen Stadt". Denn "Herford kennt doch keine Sau." Wie bitte?!
Das Zitat einer Münchener Architekturprofessorin namens Felizitas Romeiß-Stracke kann ein lokalpatriotisches Herz einfach nicht kalt lassen. Deshalb sei an dieser Stelle die Gegenfrage erlaubt: "Wer kennt Felizitas Romeiß-Stracke?".
















1. Wenn Ihnen der Artikel nicht gefällt, dann schreiben Sie doch einen. Sie scheinen ja mehr über die Dame bescheid zu wissen. Wir freuen uns dann schon über die Resultate des Interviews! (Abgesehen davon, wer kennt diese Frau? Und wer will sie jetzt kennen, nach so einem "Auswurf"?)
2. Jede Zeitung muss unpataiisch bleiben. Journalisten dürfen ihre eigene Meinung in Artikeln nicht dominieren lassen. Und das hat einen Grund. Was wäre dann wohl los? Noch mehr Leute/Leser, die rummeckern, aber selber nicht aktiv werden! Oh nein, bitte nicht. Tschüssikowski.