Kaditja Breuer aus der Klasse 8rs der Regenbogen-Gesamtschule in Spenge berichtet über Magersucht:
Man sieht sie mittlerweile überall: sehr dünne bis abgemagerte Frauen. Oft trifft es sogar schon junge Mädchen im Alter von 17 Jahren - oder noch jünger. Die meisten magersüchtigen Frauen findet man heutzutage sicherlich in der Modebranche, auf den Laufstegen, als Schönheitsideal. Gerade für die jungen Mädchen sind diese sogenannten Schönheitsideale ein großes Vorbild. Sie möchten auch so sein wie sie: so dünn, mager und schön.
Doch bei der Vielzahl endet dies in einer Krankheit, die oftmals sogar bis zum Tod führt. Es gibt nur wenige, die es aus der Sucht raus und in ein normales Leben schaffen. Oft hilft nur noch eine Therapie, in der die Magersüchtigen lernen mit ihrem Körper richtig umzugehen, lernen wie sie "richtig" essen. Auch wenn sie diese Hürde am Anfang noch erfolgreich gemeistert haben, besteht dennoch ein großes Rückfallrisiko. Viele brauchen gerade in dieser Zeit Menschen, die sie auffangen und vor einem weiter Rückfall bewahren.
Eine der bekanntesten mageren Models ist wahrscheinlich die Italienerin Isabelle Caro, die sich in der Öffentlichkeit für den Kampf gegen die Magersucht eingesetzt hat. Sie wollte anderen ein schweres Schicksal, wie sie es erlebt hat, mit ihrer jahrelangen Magersucht, ersparen. Doch nach drei Jahren gegen den Kampf der Magersucht verlor sie ihren eigenen. Sie starb in einem jungen Alter von 28 Jahren.
Magersucht ist ein schwerer Leidensweg vieler Frauen, mit vielen Hindernissen und Herausforderungen. Sie brauchen die Kraft ihrer Mitmenschen, die sie unterstützen.










