"Wenn wir an uns glauben, ist alles möglich" - das war das Motto der U16-Volleyballerinnen des SUS Buer beim Spiel gegen den Tabellenführer am vergangenen Wochenende. Ob ihr Schlachtplan funktionierte und warum der Sport sie so fasziniert, berichten vier Spielerinnen, die mit ihrer Klasse 8d der Gesamtschule Rödinghausen beim NW-Zeitungsprojekt mitmachen:
Wie an jedem Spieltag machten wir uns erst mal warm. Baggern, stellen, pritschen standen auf dem Aufwärmprogramm. Der SUS Buer spielte zuerst gegen TUS Aschen-Strang. Ein ebenbürtiger Gegner, schließlich stehen sie in der Tabelle direkt einen Platz vor uns. ,,Wir holen den Satz!", rief Madeleine allen aufmunternd zu. Und so war es: Der erste Satz ging an uns, es ging 25:16 aus. ,,Jetzt weiter konzentriert bleiben! Dann ist alles möglich", sagten unsere Trainerinnen.
Alles ist möglich
Im zweiten Satz lief es auch zunächst ganz gut. Wir gingen schnell in Führung und Santana punktete mit einem Schmetterball. Doch als wir 24:15 führten, wollte uns lange kein rettender Punkt zum Sieg verhelfen. Wir verloren ein wenig die Konzentration und konnten einfach nicht glauben, dass es uns nicht gelingen wollte, diesen letzten Punkt zu machen. Doch dann half uns der Gegner TUS Aschen-Strang ein wenig. Durch einen Fehlpunkt der gegnerischen Mannschaft erlangten wir den Sieg. Das war sicherlich eine bittere Niederlage für die gegnerischen Spielerinnen. Wir gewannen den Satz 25:18. ,,Gewonnen ist gewonnen!!" riefen die Auswechselspielerinnen. Alle freuten sich nach diesem erfolgreichen Spiel.
,,Wenn ihr zu eurer Konzentration zurück findet, ist alles möglich!", sagten die Trainerinnen in der Pause und erklärten uns die neue Mannschaftsaufstellung und den Schlachtplan gegen den Tabellenführer Kloster Oesede, denn Volleyball ist auch ein Sport, in dem viel kommuniziert werden muss.
Das zweite Spiel gegen Kloster Oesede war die große Herausforderung des Tages. Der erste Satz war schnell entschieden, es ging 25:15 aus, leider für Kloster Oesede. Und auch den zweiten Satz konnten wir nicht gewinnen, trotz Auswechslungen. ,,Vielleicht war der Gegner doch zu stark?" überlegten einige. ,,Aber wenn die Konzentration stimmt und wir an uns glauben, dann ist alles möglich!" Und daran wollen wir noch arbeiten.
Am Ende gab es noch eine Waffel, die trotz der abschließenden Niederlage schmeckte. Insgesamt waren wir mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden. Und vielleicht hat die eine oder andere Leserin selbst Lust, mitzumachen? Wir freuen uns.
Santana-Maria Andaloro , Madeleine Metting , Jessica Kremser, Lea Elisabeth Mo Hunting.