Höxter. Die Leiche, die am Sonntag im Wald bei Bad Driburg (Kreis Höxter) von einem Wanderer gefunden wurde, ist identifiziert. Durch Kleidung und Schmuck konnte geklärt werden, dass es sich um die 38-jährige Frau handelt, die seit dem 3. März vermisst wurde.
Noch am Wochenende wurde die Leiche in Münster obduziert. Fest steht, dass die zweifache Mutter nicht durch ein Tötungsdelikt gestorben ist.
Auf den weit verzweigten Wanderwegen im Gebiet um die Iburg hatte der Wanderer die Tote am Sonntag gegen 11.15 Uhr entdeckt und sofort die Polizei informiert. Die sperrte weiträumig das Gelände ab, wo wenig später die sechsköpfige Mordkommission und der Staatsanwalt die weiteren Ermittlungen aufnahmen und Spuren sicherten.
Der Fundort liegt in einem Waldstück mit Buchen und Tannen, etwa ein Kilometer von dem Parkplatz entfernt, wo auch der von Silke Twardoch benutzte Leihwagen gefunden worden war, mit dem Twardoch ihr Zuhause in Bergheim verlassen hatte. Sie wollte sich eigentlich mit ihrem Mann in der Driburger Altstadt treffen, kam dort aber nie an.
Weil sich in dem Wagen persönliche Gegenstände der Frau gefunden hatten, vermutete die Polizei rasch ein Gewaltdelikt und setzte eine Mordkommission ein. Aber auch die Suche mit Leichenspürhunden rund um die Iburg erbrachte keine Hinweise.
Eine erste Spur – Zeugen wollten Twardoch mit einem unbekannten Mann im Ausflugslokal an der Burg gesehen haben – verlief im Sande: Das Pärchen meldete sich später bei der Polizei, die Frau sah der Vermissten nur ähnlich.























