Kreis Höxter/Nieheim. Wer sich regelmäßig bewegt, bleibt fit und geistig rege. Und wer sich besonders regt, der wird bekannt im ganzen Land. Ein gutes Beispiel dafür sind die Bewegungskindergärten der Stadt Nieheim. Sie wurden von Familienministerin Ute Schäfer bei der Mitgliederversammlung des Landesportbundes (LSB) in Mülheim explizit erwähnt und lobend hervorgehoben.
"Das ist schon ein gutes Gefühl, wenn der Kreissportbund und eine Stadt des Kreises Höxter vor den 300 Delegierten des LSB für ihre drei Bewegungskindergärten gelobt werden", freute sich Andreas Suermann. Als Delegierter des KSB Höxter hatte er an der Tagung des fünf Millionen Mitglieder starken Sportbundes in Mülheim an der Ruhr teilgenommen und selbstverständlich auch der Rede von Ute Schäfer zugehört.
Nieheims Kindergärten sind einzigartig in NRW
Als die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport darin die Vorbildfunktion von Bewegungskindergärten hervorhob und die Stadt Nieheim als herausragendes Beispiel anführte, fühlte sich auch Suermann im Anliegen des KSB bestätigt. "Nieheim ist die einzige Stadt in ganz NRW, in der sich alle drei städtischen Kindertagesstätten das Zertifikat ‚Anerkannter Bewegungskindergarten’ erarbeitet haben", sagte Suermann der NW. Das zeuge von bemerkenswertem sportlichem Engagement und darauf sei auch der KSB sehr stolz. "Die guten Ergebnisse der Nieheimer Kindergärten und das Lob der Ministerin werden selbstverständlich auch die Verantwortlichen im KSB anspornen, auf diesem Gebiet weiterhin zu fördern und die Kindergärten so weit wie eben möglich zu unterstützen", sagte Suermann. Den anerkennenden Worten Ute Schäfers für die Leistung der Erzieherinnen schließe er sich gerne in vollem Umfang an.
Laut Ute Schäfer sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den heutigen sportlichen Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Großeltern gerecht zu werden. Mehr gesundheitsorientierte Angebote bereitzustellen, sei ebenfalls ein Ziel. Land und LSB wollen zudem besonders das Bewusstsein der Älteren für die Bedeutung von Bewegung stärken und das sportliche Engagement von Menschen mit Behinderungen unterstützen. Auch sollen zukünftig mehr Menschen mit Migrationshintergrund die Chance erhalten, sich im Sport zu organisieren und auch ehrenamtlich zu engagieren, so die Ministerin.