"Es ist schon erstaunlich, dass nach der Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld noch so viele Verstöße festgestellt wurden. Beachtlich ist dabei, dass etwa zwei Drittel aller Fahrzeugführer, die nach einem Verstoß angehalten wurden, von sich aus gleich darauf hingewiesen haben, dass sie durch die Medien von diesem Einsatz wussten", berichtete Polizeihauptkommissar Markus Tewes, der als Leiter des Verkehrsdienstes für die Durchführung des Einsatzes verantwortlich war. Die Verkehrssünder mussten 160 Verwarngelder bezahlen. 29 Bußgeldverfahren wurden zusätzlich eingeleitet. Drei Fahrer müssen sogar mit Fahrverboten rechnen. Ein Verkehrsteilnehmer war innerhalb einer Ortschaft 34 Stundenkilometer zu schnell. Ein 36-jähriger VW-Fahrer aus Dortmund war mit 146 Stundenkilometer auf der Bundesstraße 64 bei Brakel unterwegs – erlaubt waren hier 100 Stundenkilometer. Ein 61-jähriger Daimler-Benz-Fahrer aus Bieberach an der Riß fuhr 112 bei erlaubten 70 Stundenkilometer im Bereich Scherfede.
Der Einsatz mit erkennbaren Streifenwagen und Transparenz bei den Kontrollstellen durch vorherige Bekanntgabe, sollte deutlich machen, dass es bei diesem 24-Stunden-Blitz-Marathon nicht darum ging, möglichst viele Geschwindigkeitssünder zu erwischen. Die Kontrollen sollten vielmehr ein Zeichen setzen in der Kampagne: Brems Dich – rette Leben! Darum wurden die Autofahrer, die an den Kontrollstellen zu schnell waren, auch noch einmal durch die Beamten auf die besonderen Gefahren des zu schnellen Fahrens hingewiesen. Die Fahrgeschwindigkeit beeinflusst nämlich entscheidend die Folgen bei einem Unfall. Die Polizei wird weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

















