Neuer Betreiber der Flugplatzgastronomie möchte ein gutes Verhältnis zu den Anwohnern
Oerlinghausen (guh). Es dauert nicht mehr lange, dann ist das Kapitel "Mario Mekus" für die Flugplatzbetreibergesellschaft komplett geschlossen. Gestern jedenfalls verkündete deren Geschäftsführer Georg Hemkendreis: "Wir sind froh, dass wir einen Betreiber gefunden haben, der Erfahrung in der Gastronomie hat."
Und so wird die Flugplatzgaststätte am kommenden Sonntag, 1. Mai, um 10 Uhr von Ali-Reza Brojerdi und seiner Gattin Amica unter dem Namen "Check in" wieder eröffnet. Der gebürtige Iraner betreibt seit sieben Jahren das "Casa" an der Bahnhofstraße in Schloß Holte. "Wir wollen das Konzept, mit dem wir im ,Casa’ erfolgreich sind, auch auf das ,Check in’ übertragen und den Gegebenheiten hier anpassen", sagt der 34-Jährige.
So wird es in Oerlinghausen mehr als eine Bistro-Küche geben. "Wir haben einen Koch eingestellt, der sowohl die moderne Küche als auch deutsche Hausmannskost zubereiten wird", erklärt Amica Brojerdi. Die Cocktailbar wird das Reich ihres Mannes, während sie selbst sich im "Casa" um die Mixgetränke kümmern wird.
"Hier in Oerlinghausen wollen wir einen Treffpunkt für Familien und junge Leute schaffen", sagt Brojerdi, der in Bielefeld Betriebswirtschaften studiert hat. Um die Attraktivität zu steigern, bietet er freitags und samstags von 21 bis 23 Uhr eine "Happy hour" an, in der die Cocktails für die Hälfte angeboten werden. Normalerweise liegen die Preise zwischen 5,60 und 8,10 Euro.
In erster Linie möchten die neuen Betreiber aber ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn schaffen. Aus diesem Grund wird es zunächst auch keine Außenveranstaltungen geben. "Was sich ergibt, wird in Abstimmung mit der Nachbarschaft geschehen", sagt der neue Wirt. Da die Verhandlungen mit Mekus noch nicht abgeschlossen sind, wird am 1. Mai quasi provisorisch eröffnet. "Wir werden grillen, Salate sowie Kaffee und Kuchen anbieten." Die Weinkarte seines Vorgängers hat er reduziert. "Auch bei uns wird es guten Prosecco geben, aber keine 20 Sorten", sagt Ali-Reza Brojerdi und lächelt.