Löhne (trau). Nur wenige Wochen nach dem Aus der Fennel Technologies AG ist der zweite Löhner Autozulieferer akut gefährdet. Die OLHO-Gruppe hat gestern für drei ihrer Gesellschaften ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. Dies sind die OLHO-Technik und die OLHO GmbH in Löhne sowie die OLHO Sinsheim GmbH in Sinsheim.
Hintergrund ist die Absatzkrise auf dem Automobilmarkt. OLHO stellt vor allem für VW, Ford, Mercedes, BMW und Audi Teile her. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Hans-Peter Burghardt aus Herford ernannt. In Löhne sind damit 480 Arbeitsplätze gefährdet. OLHO hofft laut Geschäftsführer Dieter Mack auf eine Sanierung im Insolvenzplanverfahren.












