Wie die Fans vom MSC Löhne Michael Schumachers Rückkehr in die Formel 1 erlebt haben
Löhne (caro). Motorengeräusche sind beim Motorsport-Club Löhne (MSC) eigentlich nichts Besonderes. Vergangenen Sonntag war das anders. Gespannt saßen einige MSC-Mitglieder vor dem Fernseher und nicht wie gewohnt hinter dem Steuer ihrer Rennwagen. "Wir sind alle Schumacher-Fans, deshalb schauen wir heute auch gemeinsam sein Comeback", sagte Pierre Kapitza. "Wir sind natürlich alle an der Formel 1 interessiert, schauen aber nicht oft zusammen. Schumachers Comeback ist ein Highlight."
Der Rekordweltmeister Michael Schumacher sorgte in Bahrain für eines der größten Comebacks in der Motorsportgeschichte. "Ich kann die Kritik an Schumachers Rückkehr nicht verstehen", sagte Manfred Brockmann, der mit einem schwarz-rot-goldenen Hut und Deutschlandflagge das erste Rennen der Formel-1-Saison verfolgte.
"In den ersten Rennen wird Schumacher nicht ganz vorne mitfahren, aber sein sportlicher Ehrgeiz ist nach wie vor sehr stark. Wenn dann noch die Technik mitspielt, sehe ich ihn am Ende der Saison auf jeden Fall auf dem Podium." Gestern wurde Schumi Sechster.
Nach fast vier Jahren Pause freut sich Manfred Brockmann auf die Saison mit Schumacher. "Er ist und bleibt ein Racer und gehört in die Formel 1", sagte der MSC-Mitbegründer. "Als Motorradfahrer hat er mir nicht gefallen. Das ist doch viel zu gefährlich."