Löhne/Melle (trau). Mit einem entschiedenen Dementi hat der Küchenhersteller Nolte auf einen Zeitungsbericht reagiert, in dem es hieß, er wolle Löhne verlassen. "Das ist komplett haltlos", sagt Nolte-Geschäftsführer Manfred Wippermann der NW. Es gebe überhaupt keine Pläne, die Produktion von Löhne nach Bruchmühlen zu verlagern.
Das hatte gestern die Neue Osnabrücker Zeitung in ihrer Meller Lokalausgabe berichtet. In dem Artikel ging es um den Kauf einer Gewerbefläche durch die Nolte Gruppe. Auf dem Gelände entsteht die neue Küchenfirma "Express Küchen", eine Schwester von Nolte Küchen innerhalb der Gruppe. Dann zitiert die NOZ den Wirtschaftsförderer der Stadt Melle, Marco Schiller. Er habe gesagt, dass Nolte langfristig seine gesamte Produktion nach Bruchmühlen verlagern will. Dort betreibt Nolte bereits einen zweiten Produktionsstandort mit rund 300 Mitarbeitern. Löhne mit 700 Beschäftigten ist aber das Stammwerk des Herstellers. Nolte ist der größte Arbeitgeber der Stadt.
Geschäftsführer Manfred Wippermann zeigte sich völlig überrascht von der Meldung. Niemand habe mit ihm über das Thema gesprochen. "Ich verstehe auch nicht, wie Herr Schiller zu dieser Aussage kommt."
Schiller selbst erklärte gegenüber der NW, er habe das nicht so formuliert. "Ich habe lediglich darauf verwiesen, dass die Produktion der Arbeitsplatten inzwischen zum Großteil an den niedersächsischen Standort verlagert wurde", so Schiller. Er könne nicht erklären, wie man diese Aussage so verzerrt wiedergeben könne.











