Löhne. Mit einem großen, bunten Knall endet das Pfingstfest bei Glösemeyer. Tausende Löhner schauen nach oben und warten auf die bunten Feuerwerksfunken am Himmel, die das Fest der Generationen, das Fest unter Freunden, die Löhner Institution am Pfingstsonntag beenden. Pfingsten bei Glösemeyer steht in Löhne fest im Terminkalender.
"Glösemeyer ist Kult", sagt Tobias Schütte. "Die beste Party des Jahres", sagt Andreas Beckstein. "Der schönste Feiertag, den sich Löhner wünschen können", meint Daniel Feldkötter. In einem sind sich die Besucher aber einig: Pfingsten bei Glösemeyer ist ein Ereignis.
"Seit drei Generationen wird hier jedes Jahr gefeiert", erklärt Una Margenberg, Ehefrau von Organisator Klaus Margenberg. "Ich bin seit vielen Jahren hier, weil ich immer alte Freunde, Schulkameraden oder Vereinskollegen wiedertreffe", erzählt der gebürtige Löhner Alexander Pohle, der in Osnabrück lebt. "Als Jugendlicher habe ich mich das ganze Jahr auf Pfingsten bei Glösemeyer gefreut. Daran hat sich nichts geändert, ich fahre über Pfingsten immer in meine Heimat und schlage bei Glösemeyer auf", sagt Pohle, bevor er seinen Freunden zuprostet.
"Angefangen hat alles mit einem Tanzfest auf der Wiese, das sich dann rasant entwickelt hat", erklärt Una Margenberg. "Die lange Tradition macht das Pfingstfest so erfolgreich." Das Programm hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Für die Musik sorgt diesmal zunächst das Stadtmusikkorps, bevor DJ Tom aus Osnabrück und am Abend die Partyband "Jo Jo’s & friends" die Bühne für sich beanspruchen. "Die kleinen Gäste wollen wir nicht vernachlässigen", erklärt Margenberg. Deshalb malen Nadine Toll und andere Schmetterlinge, Blumen und Tiere in die Gesichter der Kinder. Die meisten Erwachsenen konzentrieren sich bei sommerlichen Temperaturen auf kühle Getränke in Form von Bier, Weizen und fruchtigen Cocktails.
Da in den Vorjahren die hochprozentige Stimmung oft für Ärger und Verletzte sorgte, zeigte sich die Polizei bereits am Morgen vor Ort. Nach Absprache mit dem Sicherheitsservice wurden dunkle Ecken besser ausgeleuchtet - weitgehend mit Erfolg. Die Polizei verzeichnete diesmal nur zwei Anzeigen wegen leichter Körperverletzung.