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06.09.2011
LÖHNE
Korrektur an A30-Brücke

Hier kommt nicht zusammen, was zusammen gehört | FOTO: JÜRGEN NIERSTE

Löhne (trau). Der Fehler auf der Werrebrücke der Nordumgehung der A30 soll noch in dieser Woche korrigiert werden. Das kündigte gestern auf Anfrage dieser Zeitung der Sprecher von Straßen NRW in Bielefeld, Sven Johanning, an.

Bei einem Ortstermin in Löhne habe der Bauleiter erklärt, dass man die seitliche Abweichung von 20 Zentimetern mithilfe von Hydraulikpressen beheben könne. "Es muss ohnehin bei jedem Träger nachjustiert werden", erklärte Johanning, räumte aber ein, dass 20 Zentimeter deutlich über der Toleranzgrenze liegen. Mögliche Mehrkosten muss die ausführende Baufirma tragen.


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Kommentare
Hier wird garnix abgerissen. Dass Brückenlänge aufgrund der Temperaturänderung Sommer zu Winter auch im Dezimeterbereich schwankt.
Diese Brücke ist stabiler als alle in den 50 - 80iger Jahren erbaute Betonbrücke.

Sie haben aber sehr viel Vertrauen in unsere liebe Verwaltung, hoffentlich nicht zu viel. Ich persönlich wäre eigentlich nicht überrascht, wenn das Ding in 10, vielleicht 20 Jahren wieder abgerissen werden muss...

20 cm.... nun, das ist ein Maß bei dem sich viele Männer gerne mal "verschätzen"... ;-))))

Es ist schon interessant, dass man heutzutage in der Lage ist einen Kilometerlangen Tunnel von 2 Seiten auf den Millimetergenau durch einen Berg zu graben, es aber nicht schafft eine Brücke auf Sichtweite ohne Abweichungen zu bauen.. vielleicht sollte der verantwortliche Bauleiter mal zum Augenarzt.. anscheinend hat er ja einen Knick in der Pupille wenn ihm 20 Zentimeter Versatz nicht früher auffallen.

@Sascha: Da "ohnehin bei jedem Träger nachjustiert werden muss" glaube ich nicht, dass die Brücke jedes Jahr gesperrt werden muss.

@Oliver: Wenn die Sicherheit gefährdet wäre, dann würde Straßen.NRW die Brücke sicher nicht weiter fertigstellen lassen, sondern den Patzer der Baufirma durch einen kompletten Neubau der Brücke beheben lassen. Kein Amt würde leichtfertig wegen so einer Sache Menschenleben riskieren.

Zum Fachkräftemangel: Fehler sind menschlich. Natürlich hätte man während der Bauarbeiten frühzeitiger erkennen müssen, dass etwas nicht passen wird. Dafür würde ich aber nicht die Arbeitskräfte verantwortlich machen. In der Regel kenne ich es so, dass die Arbeit zwischendurch immer mal wieder von Kontrolleuren geprüft wird. Spätestens hier hätte ein Fehler bemerkt werden sollen.

Ingesamt ein saudummer Patzer, der natürlich wieder die Gemüter erhitzt. Doch solange die Baufirma, und nicht das Land NRW die Kosten zu tragen hat, sollte man an dieser Stelle zwar mit dem Kopf schütteln und die Sache ansonsten mit einem Schmunzeln abtun. ;)



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