Espelkamp-Vehlage. Vehlage hat einen alten Glockenturm, einen Dorfgemeinschaftsplatz mit dazugehörigem -haus und Vehlage hat ganz viel Landschaft und vor allem edle Pferde. Seit einiger Zeit ist eine weitere Sehenswürdigkeit hinzugekommen: das neue Feuerwehrgerätehaus. "Es ist ein Schmuckstück", meinten gestern die Mitglieder des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung vor Ort.
Die öffentliche Sitzung war gestern ganz einfach vom Rathaussaal nach Vehlage verlegt worden, wo es ebenfalls einen großen Sitzungsraum für die Schulungen der Blauröcke gibt. Werner Abeln, Bereichsleiter Bauordnung und Denkmalschutz, führte die Kommunalpolitiker gemeinsam mit dem Chef des Löschzuges Vehlage, Jürgen Lohmeier, im Gebäude herum. "Hand in Hand haben wir für Vehlage gearbeitet", sagt Abeln. "Es war sehr angenehm hier".
Abeln hatte einige Zahlen dabei. So berichtete er von einer Gesamt-Grundstücksgröße von 2.253 Quadratmeter , die Architekt Karl Lindstedt – er entwarf auch des Espelkamper Jugendzentrum – zur Verfügung hatte.
Bereits seit 2008 gibt es Pläne für den Süden – sprich Vehlage – Espelkamps die schlechte bauliche Brandschutzversorgung wieder auf Vordermann zu bringen. Was er geschaffen hat kann sich wahrlich sehen lassen. Darin waren sich alle einig.
Die zu bebauende Grundfläche ist 373 Quadratmeter groß, die Nutzfläche beträgt 400 Quadratmeter. Das Bauvolumen beträgt 2.400 Kubikmeter. Außerdem ist eine Halle mit Platz für drei Fahrzeuge angebaut worden.
Die noch zu beackernde Grünfläche um das Haus herum ist 610 Quadratmeter groß. Sie soll gemeinsam mit den Stadtwerken und den Feuerwehrleuten bepflanzt werden. Außerdem ist Parkraum für 20 Fahrzeuge geschaffen worden.
Die Kosten belaufen sich auf insgesamt knapp 700.000 Euro, wie Abeln erläuterte. Ausgegeben sind inzwischen 656.000 Euro. Über 40.000 Euro werden noch Rechnungen erwartet.
Deutlich die Meinungsäußerungen des Löschgruppenchefs. zur augenblicklichen Stimmung in der Truppe: "Wir sind sehr stolz auf das Gebäude Alle Kameraden identifizieren sich stark mit diesem Gebäude". Insgesamt wurden 1.200 Stunden an Eigeneleistung in das Gebäude investiert. "Das sind 50 Stunden pro Mitglied", freute sich Lohmeier.