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11.06.2010
LÖHNE
Feuerwehr befreit 56-jährige Lübbeckerin aus Autowrack
A 30 eine Stunde komplett gesperrt

Befreit | FOTO: BEN PICKER

Löhne (Ben/-sg-). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A30 zwischen Löhne und Kirchlengern wurde am Freitagabend eine 56-jährige Frau aus Lübbecke schwer verletzt.

Gegen 20.30 Uhr wurde der Unfall von einem Radfahrer gemeldet. Nach Polizeiangaben verlor eine 25-jährige Opel-Fahrerin aus Bünde
aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr auf einen vorausfahrenden Citroen AX einer 56-jährigen Lübbeckerin auf. Durch die Wucht des Aufpralles geriet der Citroen ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.

Die Rettungskräfte mussten die Frontscheibe des Wagens öffnen und A- und F-Holm durchtrennen. Danach konnten sie die schwerverletzte Frau bergen. Die aus Herford eingetroffene Notärztin vermutete eine Wirbelsäulenverletzung. Nach der Erstversorgung im Rettungswagen wurde die Frau ins Bünder Lukas-Krankenhaus gebracht. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt.

Fotostrecke
Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (3 Fotos).

Während der Räumarbeiten wurde die A 30 für etwa eine Stunde voll gesperrt. Dabei bildete sich ein Rückstau von etwa drei Kilometern Länge. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 5.000 Euro geschätzt.




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Kommentare
@pfui Leiber Herr Doktor (wenn der Titel denn vorhanden ist) ich pflichte Ihnen bei, dass hier über so manch Haarsträubende Dinge diskutiert wird. Aber wnn hier jemand etwas zum Unfall an sich wieder gegeben hätte, währen vermutlich die nächsten "Besserbisser" zur Stelle gewesen und hätten (zu Recht) muniert, dass man als unbeteiligter wohl schwerlich etwas dazu sagen kann. Dann lassen Sie doch ruhig weiter über fachausdrücke diskutieren, vielecht hilft es ja den einen oder anderen Journalisten bei seiner zukünftigen Arbeit. Was die von Ihnen bemängelte Gleichgültigkeit der "Kommentatoren" angeht - schon einmal überglegt dass die meisten die hier einen Kommentar abgegeben habe aufgrund ihrer Äußerungen wohl in den Bereich "Rettungsdienst/Feuerwehr" ein zu ordnen sind. Von daher ist es wohl kaum verwunderlich dass das Geschehende nicht sonderlich berührt. Irgendwann stumpft man "glücklicherweise" ab/oder kann das mitgefühl ausklammern -ansonsten währe dieArbeit wohl kaum noch ausübbar. Wenn Sie einen Arm einrenken denken Sie betimmt auch nicht über die Schmerzen des Patienten nach.

@pfui Vereehrter Doktor: Worüber regen Sie sich auf? Sie möchten ein Bild reproduzieren, wo die Frau, weil sie offenbar telefoniert, die Hand vorm Gesicht hat und auch noch nen paar Haare? Welche Drops muss man denn lutschen, um auf die Idee zu kommen? Gibt’s die nur auf Rezept? Nach Meinung der WHO kommen in Deutschland etwa doppelt so viele Menschen durch ärztliche Behandlungsfehler ums Leben, wie durch Verkehrsunfälle. Kleiner Tipp: Ob D-oder F-Säule ist nicht gut, aber nicht ganz so schlimm. Allerdings wenn das rechte statt des linken Beines amputiert wird...Ein alter Spruch sagt: Schuster bleib bei deinem Leisten – und ein anderer: Immer mal vor der eigenen Haustür kehren.

@ Besserwisser, @ Beobachter: Ich bin kein "neidischer Leserreporter", ich bin Arzt. Der Abtransport der Verletzten ist rechtlich natürlich nicht zu beanstanden - ist eine Frage der Pietät. Die junge Frau an der Leitplanke: Leute. wir sind hier nicht auf dem Papierausdruck einer Tageszeitung die nur regional begrenzt gelesen wird. Wir sind im Internet. Das Bild ist dort weltweit abrufbar dauerhaft verewigt. Und wer will, der kriegt es hin, die Frau zu identifizieren - hierzu haben heutzutage sogar schon etliche Jugendliche die technischen Kenntnisse. Im Internet muss man einfach strengere Richtlinien an Datenschutz anlegen.

Was mir unverständlich ist (nicht nur in diesem Fall): Wie kann man im Rahmen eines Unfallberichtes über Rechtschreibung, A- un d F-Säulen, die korrekte Benutzung von Worten, den Museumswert eines Traktors (andere Meldung) u.ä. diskutieren?Na ja, da täglich mehrere solcher Unfallmeldungen erscheinen, ist der Gedanke an die Unfallbeteiligten wohl für viele schon zu langweilig geworden. Lieber korrigiert man die Schreibkünste anderer Menschen...

@pfui Bild zwei ist völlig harmlos -die zu rettende Person ist nicht zu erkennen -man sieht lediglich die Rettungsassistenten und die Trage, die Person mit gesenktem Haupt ist ebenfalls nicht zu erkennen und zudem ist dieses Bild nicht auf eine Scene beschränkt, sondern gibt ein Gesamtbild der Rettungsaktion wieder. Somit ist niemand in seiner Würde (GG) verletzt. @BF ich finde es zwar auch immer wieder blöd dass in der Presse lebende Personen geborgen werden, dies ist aber nicht fehlerhaft ausgedrückt. Bergen beschreibt im allgemeinen die eigentliche befreiende Tätigkeit. Es ist jedoch richtig, dass Retutungskräfte das bergen auf Tote Menschen sowie Tiere und Sachgüter beziehen. Bei (noch) lebenden Personen von retten sprechen. Retten wiederum setzt aber voraus, dass die Person am Ende überlebt. Wer weiss das schon an der Einsatzstelle, ob die Person nicht später im Krankenhaus verstierbt ? -so gesehen kann man es drehen und wenden wie man will.

@BF: Gut aufgepasst in der Feuerwehrschule!. ABER: Unabhängig vom Sprachgebrauch der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, wo explizit zwischen der "Rettung" von Lebewesen und "Bergung" von Gegenständen bzw. Toten unterschieden wird (Feuerwehrdienstvorschrift 2) bezeichnet man die Bergung in Deutschland laut Wörterbuch der Ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz (SKK) eine Befreiung von Lebewesen (Mensch und Tier) aus einer nicht lebensbedrohlichen Lage, die jedoch ihre Bewegungsfreiheit einschränkt. Und in der SKK ist auch die Feuerwehr Mitglied! Und abgesehen davon ist ein Journalist kein Feuerwehrmann. Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Fr...e halten.

@pfui: Wo ist ihr Problem? Sind sie ein neidischer "Leserreporter" der nicht durch die Polizeiabsperrungen kam? Die Bilder sind in Ordnung, daran gibt es nach Presserecht nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Abgesehen davon ist auf dem Bild niemand zu erkennen, nicht mal die Person an der Leitplanke.



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