Rahden (-sl-). Im Rahdener Krankenhaus wird nach 16 Uhr nicht mehr operiert. Diese Regelung gilt seit dem 1. September. Entsprechende NW-Informationen bestätigten am Donnerstag die Mühlenkreiskliniken (MKK). Die Genehmigung für die Telemedizin in Rahden liegt derzeit noch nicht vor.
Die neue Regelung sei Teil des Krankenhaus-Entwicklungsmodells, teilte MKK-Sprecherin Dr. Gabriele Rolfes mit. Es gehe um die Frage der innerbetrieblichen Organisation. Zwischen den Häusern in Lübbecke und Rahden solle es eine enge Zusammenarbeit geben. Rolfes verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Vernetzung innerhalb des Klinik-Verbundes.
Die Patienten würden in Rahden auch in Zukunft gut versorgt. Ambulante Notfälle würden "selbstverständlich 24 Stunden versorgt", machte die MKK-Sprecherin deutlich. Was aber, wenn ein Patient das Krankenhaus erst nach 16 Uhr erreicht? Das hat in den vergangenen Tagen für Unruhe unter Bürgern gesorgt.
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