Gründer von "Hope for Animals e.V." ziehen erstmals Bilanz / Tierhof-Projekt gescheitert
Lübbecke. Ein kostenintensives und anstrengendes Jahr liegt hinter Frank Mansfeld und Tessa Albrecht, den Gründern des in Gehlenbeck ansässigen Vereins "Hope for Animals from Mallorca e.V.".
Anfang des letzten Jahres "gab es ein kleines Hoch, aber danach ging es mehr oder weniger nur abwärts", resümiert Tessa Albrecht. "Da gibt es auch Tage, da will man alles hinschmeißen."
Zunächst sah es recht gut aus. Vier Hunde konnte das Ehepaar nach einigen Schwierigkeiten vermitteln. Das Sommerfest hingegen, zu dem alle Mitglieder des Vereins geladen waren, wurde ein Reinfall, auch wirtschaftlich. "Die Hälfte der Leute kam nicht, obwohl sie sich angemeldet hatten, und wir blieben auf dem ganzen Essen sitzen", berichtet Albrecht.
Die Zusammenarbeit mit der Kassenwartin des Vereins entpuppte sich aufgrund persönlicher Differenzen als unmöglich, so dass sich die Wege letztlich im Streit trennten und Klaus Mansfeld aus Gehlenbeck als neuer Kassenwart gewählt wurde. Als "Highlight" bezeichnet Tessa Albrecht den Kontakt mit der zwischen Bohmte und Damme gelegenen Hundeschule und Hundepension Riemeyer in Hunteburg. "Nun können wir jeden Pflegehund so weit wie möglich ausbilden und die Leute beraten."
Im Oktober ging es dann wieder nach Mallorca, wo das Ehepaar aus einem Tierheim in Palma fünf Hunde holte. Das Projekt, einen verlassenen Hof in Asendorf in einen Tierhof umzuwandeln, um noch mehr Tiere aufnehmen zu können, scheiterte. "Es war ein tolles Objekt, bei dem alles gestimmt hat", schwärmt Tessa Albrecht. "Aber das Veterinäramt hatte Bedenken und letztlich scheiterte es an den zu hohen Kosten."
Momentan geht es für das tierliebe Ehepaar wieder etwas aufwärts. Zwei Hunde werden in ein paar Tagen von ihren neuen Besitzern abgeholt. Nun hoffen noch drei Hunde auf ein neues Zuhause, während Albrecht und Mansfeld sich Pflegestellen für ihre Schützlinge und etwas Unterstützung für ihre Arbeit wünschen: "Ganz egal, ob ehrenamtliche oder finanzielle Hilfe.""
Natürlich hält sich so ein Hof, denn die Tierschützer stecken sich das ganze Geld ja in die Tasche. Es gibt viele die meinen, die Hunde sind zu teuer. Warum gehen die Leute dann nicht ins Tierheim? Warum geben manche Unsumme für Rassen aus? Warum muss immer wieder was neues her? Ich davon aus. dass all diejenigen, die ohne Hintergrundwissen so an ihrer Meinung festhalten, dass diese bereits tatkräftig in Tierheimen, Kinderprojekten und dergleichen zu finden sind.
Wenn dann sollten wir es richtig machen. Es wird einfach eine Mauer gezogen an jeder Grenze. Jeder bleibt in seinem Land, jeder arbeitet in seinem Land, jedes Tier lebt da wo es hin gehört, jeder kauft nur noch Waren aus Deutschland. Dann ist auch Schluss mit Zoo´s, Urlaub etc.
Ein Kommentar fehlt hier noch. Warum die ganze Auslandshunde? Die schleppen doch die ganzen Krankkeiten mit ein. Nichts was der Mensch schon mit rüber gebracht hätte. Und bevor das Tier aus dem Ausland kam, musste ja erst einmal ein Mensch ins Ausland und diese Mißstände feststellen.