PR. OLDENDORF-LASHORST/ESPELKAMP
Pr. Oldendorf-Lashorst/Espelkamp. Auf eisglatten Straßen haben sich im Kreisgebiet gestern mehrere, zum Teil schwere Unfälle ereignet. Glimpflich verlief in Lashorst die Kollision zwischen einem vollbesetzten Schulbus und einem Auto für rund 50 Schülerinnen und Schüler sowie deren Busfahrer.
Während die Insassen des Gelenkbusses mit dem Schrecken davon kamen, zog sich der Fahrer des Pkw, ein 62-jähriger Mann aus Lübbecke, schwere Verletzungen zu. Die Pr. Oldendorfer Feuerwehr musste ihn aus seinem Fahrzeug befreien. Nach Angaben der Polizei besteht der Verdacht, dass der Mann alkoholisiert am Steuer saß. Außerdem besitzt er nach ersten Ermittlungen keinen Führerschein.
Der ebenfalls 62 Jahre alte Busfahrer war gegen 13.10 Uhr auf der Lübbecker Straße in Richtung Lashorst unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kam ihm der Wagen des 62-Jährigen BMW-Fahrers entgegen. Nach Angaben von Zeugen geriet der Pkw leicht in den Gegenverkehr und prallte mit dem Schulbus zusammen. Während der Bus rund 50 Meter weiter auf der Straße zum Stehen kam, schleuderte der Wagen über einen Radweg und blieb schließlich in einer Wiese liegen. Da der Fahrer eingeklemmt war, musste die Feuerwehr schweres Gerät zu seiner Befreiung einsetzen. Nach einer notärztlichen Behandlung kam er ins Krankenhaus nach Lübbecke. Die Unfallstelle war über eine Stunde lang nicht passierbar.
Drei Stunden später stießen auf der L 770 in Höhe derFabbenstedter Straße ein mit Holz beladener Lkw und ein Klein-Lastwagen zusammen. Der 43-jährige Fahrer des beladenen Lkw war auf der Fabbenstedter Straße unterwegs, hielt vor der Kreuzung und wollte dann die L 770 überqueren. Zu diesem Zeitpunkt passierte der Klein-Lkw den Kreuzungsbereich. Beide Fahrzeuge fuhren ineinander. Der 39-jährige Fahrer des Transporters, der auf der L 770 in Richtung Petershagen unterwegs war, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Espelkamper Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeug geborgen werden. Der Mann zog sich nach Angaben der Polizei schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Der Gesamtschaden beläuft sich bei diesem Unfall auf rund 15.000 Euro.
Auf Grund des einsetzenden Schneefalls am Freitagmorgen und der schwierigen Straßenverhältnisse ereigneten sich nach Mitteilung der Polizei in der Zeit zwischen 8 Uhr und 16 Uhr kreisweit 30 Verkehrsunfälle mit drei Verletzten.