In der
Grundschule Thüle stand jetzt eine Woche ganz im Zeichen des Experimentierens, Forschens und Ausprobierens.
In den Fluren standen frei zugängliche Holzstationen - die Kinder nannten sie phantasievoll "Sandmaler", "Wassermusik", "Windkraftanlage" oder "Zwergendoppler". Es waren15 Experimentierstationen des Projektes "Miniphänomenta". Die Kinder konnten damit ihrer Forscher- und Entdeckerfreude nachgehen und verschiedene naturwissenschaftliche und technische Phänomen erkunden und begreifen.
Nachdem zwei Kolleginnen an einer Fortbildung teilgenommen hatten, war die Schule berechtigt, die Stationen mit Hilfe von Eltern nachzubauen. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Bruno Plattmann, Lehrer im Ruhestand aus Salzkotten. Er bereitet den Bau der Stationen vor und begleitete das Projekt durch seine fachkundige Unterstützung.
Finanziert wurde das Projekt von der "Bürgerstiftung" Salzkotten. Neben zahlreichen Eltern und Gästen besuchten Rudi Niggemeier und Norbert Schulte von der Bürgerstiftung den "Nachmittag des Experimentierens" in der
Thüler Grundschule und konnten den unermüdlichen Forscherdrang der Kinder beobachten. Sichtlich motiviert erkundete Rudi Niggemeier selbst alle Stationen und äußerte sich begeistert: "Wir haben in ein sinnvolles und nachhaltiges Projekt investiert."
Der Wunsch aller kleinen, sichtlich motivierten Forscherinnen und Forscher ist es, auch nach den Osterferien weiter an dem Projekt zu arbeiten
So sieht es das Konzept auch vor. Auch nach der Projektwoche werden die Stationen in den Fluren und im Keller stehen. So haben die Kinder neben dem regulären Unterricht die Gelegenheit, ihre Neugier zu entfalten und einigen Naturgesetzen auf die Spur zu kommen.