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Eine lange, spannende Nacht mit vielen Filmen auf DVD sollte es werden. Doch dann plötzlich ein dumpfer Knall, "als würde ein Haus einstürzen". "Da ist vielleicht ein Feuerwehrauto verunglückt", sagt Alfred Endler, allerdings nicht ganz ernst gemeint, zu seinen Freunden. Erst im Januar war nach einer Kollision auf der Kreuzung Warburger Straße/Südring, wenige 100 Meter von der Wohnung des 28-jährigen Zeitungsausträgers im Lichtenfelde entfernt, ein Rettungswagen umgekippt.
Endler und seine Freunde eilen nach draußen, springen ins Auto und fahren los - Richtung Kreuzung. ,,Ich dachte, wir landen im Krieg", beschreibt Endler das Bild dort. Das umgestürzte brennende Feuerwehrfahrzeug, überall Splitter. Eine Frau ruft den Freunden zu: "Da ist noch ein Feuerwehrmann drin." Das Taxi im Graben haben sie noch gar nicht gesehen. Endler rennt los. Der Feuerwehrmann ist eingeklemmt. Kurz danach ist der Student Maik Imlau (26) mit einem Feuerlöscher zur Stelle.
Er wohnt an der Reinherstraße 12, hört von seinem Schreibtisch aus erst das Martinshorn, dann lautes Quietschen von Bremen, gefolgt von einem heftigen Knall. Als er zum Fenster springt, sieht er noch, wie die Drehleiter ,,in einer Feuerspur über die Straße schliddert". Als Feuerwehrfahrzeug gegen den Ampelmasten prallt, folgt ein zweiter, schwächerer Knall. Aus der Garage des Mietshauses holt Imlau einen Feuerlöscher, rennt zur Unfallstelle, gibt ihn Alfred Endler .























