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Altenbeken (my/jov/red). Im Fall des toten Pärchens aus Altenbeken (Kreis Paderborn) hat die Polizei auf einer Pressekonferenz in Paderborn neue Details bekannt gegeben. Die 22-Jährige, die am Sonntagnachmittag von ihren Eltern zu Hause tot aufgefunden worden war, ist erwürgt worden.
Da die Türen des Hauses verschlossen waren und die Wohnung nicht durchwühlt wurde, geht die Polizei davon aus, dass der Lebensgefährte die junge Frau getötet hat. Es gebe keinen Hinweis auf andere Täter. Der 23-Jährige hatte sich nach der Tat vermutlich selbst das Leben genommen, ein Nahverkehrszug überrollte den Mann zwischen dem Altenbekener Bahnhof und dem Viadukt.
Nach Erkenntnissen der Mordkommission Kalkofen war die Frau im achten Monat schwanger, das Kind konnte von Medizinern nicht mehr gerettet werden.
Wie die Polizei mitteilt, war der Lebensgefährte der Frau vor etwa vier Jahren in psychiatrischer Behandlung. Er arbeitete als Angestellter in einem Betrieb in Detmold, die Frau war gelernte Friseurin und befand sich im Mutterschutz.
Die Ermittlungen zu den Tathintergründen dauern an.

















