Wer hat Alexander G. am Montag gesehen?
Paderborn (brm). Einen Tag, nachdem ein 34-Jähriger in Paderborn tot aufgefunden wurde, haben am Mittwochvormittag Polizisten einer Bielefelder Hundertschaft den Tatort im Rückhaltebecken zwischen Hochstiftstraße und Ludwigsfelder Ring weiträumig durchsucht. Gefahndet haben die Beamten nach einem möglichen Tatwerkzeug und anderen Beweismitteln.
Gefunden wurden mehrere Gegenstände, die jetzt untersucht werden, ob sie mit dem Mord in Verbindung stehen. Diese möglichen Beweismittel wurden von Beamtinnen der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle aus Bielefeld sichergestellt. Bei der Paderborner Polizei gingen mittlerweile einige Hinweise ein, deren Bedeutung derzeit von den Beamten der Mordkommission geprüft wird.
Opfer | FOTO: POLIZEI PADERBORN
Montag noch lebend gesehen
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ist Alexander G. (34) zuletzt am Montag, gegen 14 Uhr, lebend gesehen worden. Am Abend hatte er gegen 20 Uhr noch telefoniert. Um weitere Erkenntnisse zu möglichen Kontaktpersonen zu bekommen, mit denen das Opfer am Montag zusammengetroffen ist, oder Zeugen zu finden, die das Opfer am Montagabend noch gesehen haben, hat die Mordkommission ein aktuelles Foto von Alexander G. veröffentlicht.
Die Mordkommission fragt: Wer hat Alexander G. am Montagnachmittag gesehen oder persönlichen Kontakt mit ihm gehabt? Der Getötete lebte allein in einer Mietwohnung. Er wurde wegen einer Erkrankung von einem sozialpsychiatrischen Dienst unterstützt, war aber in der Lage sich selbst zu versorgen.
Im Umfeld des Tatorts hat die Polizei bereits Anwohner nach verdächtigen Beobachtungen befragt. Konkrete Hinweise ergaben sich aber nicht. Sachdienliche Hinweise nimmt die in der Polizeidienststelle Paderborn an der Riemekestraße installierte Mordkommission unter der Rufnummer (0 52 51) 30 60 entgegen.