Kreis Paderborn. Bei der Überprüfung eines Bordells im Kreis Paderborn haben Beamte des Hauptzollamts Bielefeld eine minderjährige Nigerianerin aufgegriffen, die in dem Etablissement als Prostituierte arbeitete.
Nach Angaben der Zollbehörde versuchte die Schwarzafrikanerin zunächst, die Beamten mit der Kopie eines Passes einer anderen Frau zu täuschen. Bei einer intensiven Befragung fielen jedoch weitere Unstimmigkeiten auf. Die junge Frau besaß in Wirklichkeit weder einen Pass noch eine Erlaubnis, die zur Ausübung einer selbständigen oder unselbständigen Tätigkeit in Deutschland berechtigt. Gegen die offensichtlich aus Nigeria stammende junge Frau wurde ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen gab sie an, erst 16 Jahre alt zu sein. Das Hauptzollamt geht davon aus, dass die junge Afrikanerin in die Bundesrepublik eingeschleust wurde, um hier der Prostitution nachzugehen. Sie wurde in die Obhut des zuständigen Jugendamtes gegeben, das sie in einer Jugendhilfeeinrichtung unterbrachte.
















