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10.03.2010
PADERBORN
Heftige Hiebe für den bösen Blick
Fußballer Kumbela muss schon wieder vor den Strafrichter treten

Nach Gelb droht Rot | FOTO: KLAUS RAINER KRIEGER

Paderborn (JS). Dominick Kumbela ist ein spielstarker Stürmer, der bis zum Sommer vergangenen Jahres für den SC Paderborn so manches Mal den Ball im gegnerischen Netz versenkte - mit Temperament und Durchsetzungswillen. Eigenschaften, die der 25-Jährige aber anscheinend außerhalb der Fußballstadien nicht ablegen kann und die ihn jetzt zum zweiten Mal vor den Strafrichter führen.

Kumbela, der mittlerweile für die Eintracht Braunschweig kickt, hat sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft der Körperverletzung schuldig gemacht. In der Nacht zum 1. November stieg im Schloß Neuhäuser Bürgerhaus eine so genannte Emmanuelle-Party, die vor allem junge kreative Leute anlocken sollte. Mittendrin auch Dominick Kumbela, der aus dem fernen Braunschweig die Reise in die ehemalige bischöfliche Residenz angetreten hatte.

Doch im Verlauf der Nacht ging es anscheinend mit der Laune des Fußballers bergab. Gegen 4.30 Uhr fühlte sich Kumbela nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft von den Blicken eines 26-jährigen Paderborners, der gleichfalls am Tresen stand, belästigt, oder genauer böse angeschaut. Als die beiden daraufhin vor die Tür traten, ging dem Profisportler dann wohl endgültig der Hut hoch. Laut Anklage versetzte er seinem Kontrahenten Faustschläge ins Gesicht und trat sogar noch auf den 26-Jährigen ein, als dieser schon längst am Boden lag.

Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten, so wäre es bereits das zweite Mal, dass Dominick Kumbela wegen Tätlichkeiten eine Sanktion Justitias hinnehmen muss. Im Februar 2009 erst verurteilte ihn das Amtsgericht in Erfurt zu einer 14-monatigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro, weil der Fußballer in einer Disko seine damals schwangere Freundin geschlagen und getreten sowie einen Türsteher mit einem Fausthieb die Augenhöhle gebrochen hatte.

Ob Kumbela, der somit im November 2009 noch unter Bewährung stand, nach diesem zweiten Vorfall an der Pader einen gnädigen Richter findet, der ihm nicht die Rote Karte zeigt, bleibt abzuwarten.


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Kommentare
Sie scheinen sehr nahe dran am SCP zu sein, besitzen anscheinend Insider-Infomationen. Ich selbst bin das als regelmäßiger Zeitungsleser, Vereins-Mitglied und Fanclub-Mitgied wohl zu weit weg vom Verein....Es sagt niemand, dass der Vorstand des SCP Begeisteruntg auslöst. Das tut die Mannschaft, ja sie begeistert mich als jungen Menschen! Aber hier jetzt alte Kamellen aufzutun ist schade. Gehen Sie ins Stadion und nehmen Sie ein paar (Grundschul)-KInder mit....:-)

Mensch Otto! Lass doch diese persönlichen Kommentare zu einem Kommentarschreiber. Lass ihm doch seine Meinung! Schön, wenn dich auch meine sonstige Arbeit interessiert, die ist nur hier völlig uninteressant, also einfach billige Polemik.Ich habe in meinem Kommentar lediglich eines angemahnt: wildes Theater um einen Spieler, der längst Vergangenheit für den SCP ist. Vielleicht liest auch du noch mal richtig. In deiner Zeit als Balljunge bei Martin Driller gab es jedenfalls eine solche Berichterstattung nicht. Da kam Vieles auf den Tisch. Heute ist das erst richtig öffentlich und konkret geworden - seit H. Gärtner die Lokalreaktion in Paderborn wachküsst und all die Baustellen benennt und zwar zurecht. Das ist meine Meinung und was ist daran verwerflich?
Die Mannschaft macht einen hervorragenden Eindruck. Allein die 1. Halbzeit in Augsburg war für Paderborner Verhältnisse ein super Auftritt. Auch dazu stehe ich. Aber persönliche Angriffe bringen nichts.Ich kann auch nicht erkennen, dass ich kein Gehör finde. Du bist eben nicht gut informiert. Als 60 Jähriger findet man immer dann Gehör, wenn "klare Kante" gesprochen wird. Das gilt nicht nur für den Sport, lieber Otto.
Aber es ist eben nicht so ganz einfach, Unbequemes auch zu ertragen. Oder willst du mir erzählen, dass wir beim SCP einen professionell geführten Verein vorfinden, der in seiner Vorbildfunktion auch gerade auf junge Menschen eine Anziehungskraft behält. Vielleicht denkst du auch mal an die miserablen Zuschauerzahlen, trotz enorm guter Mannschaftsleistung. In Paderborn haben die Menschen eben ein feines Gespür.

@Hans-Werner Kulinna. Finden Sie nur hier Gehör? Was bitte hat eine angebliche - zu dem rein private - Auseinandersetzung eines ehemaligen SCP Spielers mit dem Vorstand des SCP zu tun? Sie sind bestimmt ein hervorragender Grundschulllehrer und schreiben sicher auch tolle und spannende Kurzgeschichten! Also die zu diesem Artikel hier war ziemlich gut! Gut, dass Kurzgeschichten immer fiktiv sind...

Lieber Herr Kulinna, mit Interesse verfolge ich Ihre regelmäßigen, negatven Kommentare, obwohl die in letzter Zeit weniger geworden sind. Vielleicht liegt das am derzeitigen Erfolg einer spielfreudigen, gut dastehenden Mannschaft. Nun aber den" Fall" Kumbela, ob für uns interessant, oder nicht, dafür zu missbrauchen, um wieder einmal die Keule über die Führungsriege des SCP zu schwingen, ist schon mehr als erstaunlich. Ich erinnere mich gut daran, dass Herr Schubert zum Weggang von D: Kumbela nur gesagt hat, dass dieser charakterlich nicht in das Anorderungsprofil des SCP passt! Das sagt einerseits alles, muss andererseits aber auch reichen! Was bezwecken Sie also mit Ihren ständigen Angriffen auf den SCP und deren Verantwortliche? Wäre interessant, dies zu erfahren.

Lieber Jochen Schulze!
Zu all dem was die User schreiben kommt noch etwas anderes. Monatelang haben Sie und Ihre Lokalredaktion geschwiegen oder dünn berichtet, als D. K. noch in Paderborn gespielt hat.
Auf einmal ist das für Sie ein breites Thema auch in der Lokalpresse von heute. Legen Sie Ihre lokalen Scheuklappen ab und recherchieren Sie vernünftig.
Ich wiederhole mich gern: Die Vorstandsetage des SCP hat damals alles unter den Teppich kehren wollen. Als es nicht mehr ging und D.K. seine Leistungen nicht mehr brachte, wurde er kurzerhand verkauft. Diese Nachricht war der NW damals eine einzige Zeile wert und heute wollen Sie Boulevardjournalismus betreiben, weil Herr D.K sich angeblich schon wieder deutlich daneben benommen hat. Wenn alles so ist wie oben beschrieben, dann wollen Sie mit einem fragwürdigen "Vorbildprofi " lediglich billige Schlagzeilen machen, die die sportinteressierte Öffentlich nur wenig berühren. Was tatsächlich im Vorstand des SCP los ist, wird verschwiegen.



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