Paderborn (au). Wahl- und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Mutter- und Kindschutz - das waren einige der zentralen Forderungen des 1. Internationalen Frauentages am 19. März 1911. Heute, 100 Jahre später, sind sie längst nicht für alle Frauen erfüllt.
Der Arbeitskreis der zehn Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Paderborn lädt anlässlich des 100-jährigen Geburtstages des Weltfrauentags zu einer Auftaktveranstaltung ein unter dem Titel "Viel geschafft - noch viel zu tun", am Mittwoch, 26. Januar, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung (Aldegreverstraße 10-14).
Festrednerin ist Prof. Dr. Barbara Rendtorff, Professorin für Schulpädagogik und Geschlechterforschung an der Universität Paderborn. Und Marlene Lubek, langjährige sozialdemokratische Kommunalpolitikerin aus Paderborn, berichtet über ihre Erfahrungen in Sachen "Frauen und Politik".
Am 8. März, dem 100. Internationalen Frauentag, lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn zum festlichen Empfang ins Rathaus, wo gleichzeitig das 25-jährige Bestehen der Gleichstellungsstelle gefeiert wird: 19.30 Uhr, großer Sitzungssaal. Es liest und singt Cornelia Schönwald, Schauspielerin der Kammerspiele.
Am selben Tag wird im Rathaus Delbrück die Wanderausstellung "Frauenporträts" eröffnet - die dann ab 25. März in Hövelhof (Rathaus) zu sehen ist.
Der schon legendäre "Lila Salon" zum Internationalen Frauentag mit aramäischem Buffet um 18 Uhr und der Berliner Komikerin "Cloozy und Konsorten" ab 20 Uhr öffnet seine Türen am Donnerstag, 10. März, in der Kulturwerkstatt.
Am 24. März steht um 18 Uhr in der Kreisverwaltung ein Filmabend auf dem Programm der zehn Gleichstellungsstellen: "Saint Jacques - Pilgern auf Französisch."
Mehr Kultur gibt’s schließlich am 27. Mai , 20 Uhr, in der Altenauschule Borchen beim Kabarett mit dem "Mannheimer Kulturknall": "Herz sticht - gute Karten beim anderen Geschlecht". Und nochmal am 25. September, 20 Uhr, in der Kulturwerkstatt beim Rosenkrieg "Du singst schief, Schätzchen".
Karten im Vorverkauf sowie nähere Informationen gibt es in den Gleichstellungsstellen oder Bürgerbüros der am Programm beteiligten Städte.
















