Schloß Holte-Stukenbrock (SL). Auch die Liberalen lehnen es ab, dass auf der Spitze des Obelisken auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof wieder die rote Fahne in Form einer Glasplastik angebracht wird. Stadtverbandsvorsitzende Ulla Lehmann betont, dass bei den Bestrebungen wichtige historische Fakten außer Acht lassen würden.
So sei die rote Fahne nicht ausschließlich Sinnbild des Sowjetkommunismus, sondern "auch als Symbol des menschenvernichtenden Stalinismus zu sehen".
So sei die rote Fahne nicht ausschließlich Sinnbild des Sowjetkommunismus, sondern "auch als Symbol des menschenvernichtenden Stalinismus zu sehen".
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs seien zahlreiche Überlebende des Stalag 326 als Vaterlandsverräter in ihrer Heimat wieder in Lager gesteckt worden. Darüber hinaus sei die rote Fahne nicht von allen Angehörigen der Roten Armee als einendes Staatssymbol anerkannt worden. Viele Kasachen oder Usbeken hätten sich nicht als Teil der Sowjetunion verstanden.
Lehmann weist darauf hin, dass sich die heutigen Regierungen von Kasachstan, Usbekistan und der Ukraine mit der Errichtung des orthodoxen Kreuzes einverstanden erklärt haben. Daher solle der Stadtrat an seinem Beschluss festhalten, den Obelisken in seiner jetzigen denkmalgeschützten Form zu erhalten.






