Wusstet ihr, dass 2.500 Kubikmeter Wasser in den Hochbehälter in Scherfede passen? Das sind 2.500.000 Liter Wasser. Wir, die Kinder der Klasse 3a und 3b von der KGS Scherfede-Rimbeck, haben zur Zeit das Thema "Wasser" im Sachunterricht. Dazu haben wir jetzt dem Trinkwasserspeicher zwischen Hardehausen und Scherfede einen Besuch abgestattet.
Dort befinden sich eine Trinkwasseraufbereitungsanlage und ein Hochbehälter für die Orte
Scherfede, Rimbeck und Hardehausen. Die Leitungen führen aber auch noch über Ossendorf nach Warburg. Stefan Heinemann von den Stadtwerken Warburg erklärte uns, dass das Wasser aus den sieben Quellen sowie aus einem Brunnen direkt aus Hardehausen kommt.
Zunächst durchläuft es die Aufbereitungsanlage. Hier wird das Wasser mithilfe von Kämmen mit Sauerstoff angereichert und durch Kies gereinigt. Sollte es einmal überlaufen, fließt es in einen Trichter und wird auf Felder und Wiesen geleitet, wo es versickern kann. Von der Aufbereitungsanlage fließt es in den Hochbehälter. Da gibt es zwei große Kammern, die jeweils 1.250 Kubikmeter Wasser aufnehmen können.
Wir durften durch die offenen Fenster in die Kammern gucken. Plötzlich roch es im ganzen Raum nach Chlor. Herr Heinemann erzählte uns, dass das Chlor dazu dient, Bakterien im Wasser abzutöten. Im Keller des Raumes sahen wir ganz viele Rohre. Auf einmal sprang eine Pumpe an, die dafür sorgt, dass das Wasser bei uns nicht nur aus den Hähnen tropft, sondern fließt. Ein Rohr besaß ein rotes Stellrad. Das wird nur gebraucht, wenn die Feuerwehr das Reservewasser zum Löschen braucht. Die Reserve bleibt immer im Hochbehälter.
Zum Schluss gab es sogar Gummibärchen. Fröhlich und mit vielen neuen Informationen im Kopf bedankten wir uns herzlich bei Herrn Heinemann und wanderten zurück zu unserer Schule.
Beeindruckend | FOTO: SCHULE