Auch über das Sammeln und Auswählen der Informationen, über den Druck der Zeitung und das Verteilen der einzelnen Ausgaben an die Abonnenten wurden die Kinder informiert.
Mit Begeisterung nahmen alle jeden Morgen die neue Ausgabe der Tageszeitung entgegen.
Dabei erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass Lesen eine interessante Aufgabe darstellt, die in Verbindung mit der Einnahme des Schulfrühstücks zu einem wahren Genuss werden kann - und so wurde das so genannte Frühstücks- Zeitungslesen bei den Kindern schnell zu einer liebgewonnenen Gewohnheit.
Nachdem die Kinder sich mit dem Aufbau der Zeitung vertraut gemacht hatten, wurde das Zeitungstagebuch-Projekt gestartet. Nun war es die Aufgabe der Kinder, jeden Tag einen Artikel oder ein Foto, das ihnen besonders aufgefallen war, auszuschneiden und über den Grund ihrer Auswahl zu berichten.
Des Weiteren sollten sie sich Gedanken darüber machen, was sie am jeweiligen Tag besonderes aus der Zeitung erfahren konnten und welche ihnen bisher unbekannten Begriffe für sie nun nicht mehr neu sind.
Am Ende des Projektzeitraums wurden von den Kindern Interviews durchgeführt. Auf die Frage "Wie hat dir das Projekt gefallen?" kam von nahezu allen die Antwort : "Gut."
Moritz, Anna-Lena, Lene und Jan stellten fest: "Jetzt lese ich viel mehr in der Zeitung." Miguel ist sogar überzeugt: "Seitdem ich so viel in die Zeitung schaue, hat sich meine Leseleistung verbessert."
Dass dies nicht nur bei einigen hier genannten Kindern der Klasse der Fall ist, glaubt auch die Klassenlehrerin.
Gern lasen die Schüler die Texte der Kinderseite oder die "Schräge Meldung". Aber auffallend war auch das große Interesse der Kinder an den weltbewegenden Ereignissen in Japan und im Nahen Osten. Lea merkte an: "Ich höre jetzt ganz genau hin, wenn im Fernsehen oder im Radio eine Meldung über Japan läuft."








